Bundesliga

BVB-Trainer emotionaler als sonst: "Sonst kommt Favre bis Meunier"

Warum der BVB-Trainer gerade "ein wenig emotionaler" ist

"Sonst kommt Favre maximal bis Meunier"

Inzwischen gibt es weitere Ansprechpartner für den BVB-Trainer: Lucien Favre mit Thomas Meunier.

Inzwischen gibt es weitere Ansprechpartner für den BVB-Trainer: Lucien Favre mit Thomas Meunier. Getty Images

Als Lucien Favre am Mittwochabend zu den ungewohnten Emotionen befragt wurde, die er beim 2:0-Arbeitssieg gegen Zenit St. Petersburg an der Seitenlinie gezeigt hatte, entgegnete er nur lachend: "Ich bin immer so!"

Ein wenig hat es aber schon auch mit Corona zu tun. "Das kann passieren, dass ich viel spreche", sagte Borussia Dortmunds Trainer am Freitag, als das Thema erneut aufkam. "Normalerweise spielen wir vor 80.000 Zuschauern, aber ich profitiere davon, dass die Spieler mich hören können."

Normalerweise könne er "mit dem Flügelspieler, dem Rechtsverteidiger ein wenig" kommunizieren, "sonst hören sie dich nicht". Auch wenn er ein volles Stadion "natürlich lieber" habe: Die fehlenden Zuschauer seien der Grund, warum "ich ein wenig 'emotionaler' bin, wie Sie sagen".

Michael Zorc findet Favres engagiertes Coaching "gut, und das hilft der Mannschaft auch". "Natürlich ist der Trainer motiviert, wenn er weiß, dass er gehört wird. Sonst kommt er maximal bis Meunier, wenn der auf unserer Seite spielt", lacht der Sportdirektor. "Jetzt geht das schon mal bis auf die andere Seite."

Zorc über Corona, die Länderspielpause und Uwe Neuhaus: Mehr von der BVB-Pressekonferenz lesen Sie hier...

jpe

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