Int. Fußball

Sonderregel wegen Partey: Verliert Valencia Kondogbia an Atletico?

11,25 Millionen stehen zur Verfügung

Sonderregel wegen Partey: Verliert Valencia Kondogbia an Atletico?

Im Visier von Atletico: Valencias Geoffrey Kondogbia.

Im Visier von Atletico: Valencias Geoffrey Kondogbia. imago images

Im spanischen Fußball greifen manchmal gewisse Sonderregeln bei Transfers, das bekam auch schon Leganes im Februar 2020 zu spüren. Der FC Barcelona bekam die Gelegenheit, Stürmer Martin Braithwaite trotz abgelaufener Transferperiode zu verpflichten, Leganes musste tatenlos zuschauen. "Wir sind verarscht worden", ärgerte sich damals Trainer Javier Aguirre. Letztlich stieg sein Team aus La Liga ab. Braithwaite selbst spielte bei Barça kaum eine Rolle.

Auch für Atletico gilt nun wieder eine Ausnahme. Da Partey den Vertrag einseitig aufgelöst hat, dürfen die Colchoneros einen Transfer innerhalb eines Monats durchführen, es muss aber ein vertragsloser Akteur oder ein Spieler aus der spanischen Liga sein. Dazu dürfen nur 25 Prozent der Transfersumme für Thomas ausgegeben werden, die Ausstiegsklausel betrug 50 Millionen Euro. Da Atletico nur 90 Prozent der Transferrechte am Spieler hielt, bleiben 11,25 Millionen übrig.

Einen Favoriten gibt es auch schon: Laut Medienberichten aus Valencia und Madrid soll Geoffrey Kondogbia vom FC Valencia der Auserwählte sein. Der umstrittene und als sparsam geltende Besitzer Peter Lim könnte einschlagen, um den Franzosen von der Gehaltsliste streichen zu können.

Allerdings würde Lim damit seinen Trainer Javi Gracia ein weiteres Mal vor den Kopf stoßen. Der hatte sich Mitte September öffentlich über das Transfergebaren seines eigenen Klubs beschwert. Der 27-jährige Kondogbia ist Stammspieler unter Gracia, stand in allen fünf bisherigen Spielen auf dem Platz.

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