Bundesliga

Sonderlob von Sandro Schwarz, Trainer des 1. FSV Mainz 05, für Issah Abass

Mainz: Mwene-Comeback vertagt

Sonderlob von Schwarz für Abass

Auffällig im Sturm der Mainzer: Der 20-jährige Issah Abass.

Auffällig im Sturm der Mainzer: Der 20-jährige Issah Abass. imago

Aus dem Mainzer Trainingslager in Estepona berichtet Michael Ebert

In der guten ersten Hälfte trumpfte der junge Issah Abass auf. Im Sturm war er an der Seite von Jean-Philippe Mateta der auffälligste Mainzer. Sein Tor zum 2:0 (15.) wurde zwar wegen einer Abseitsstellung aberkannt, aber der Ghanaer war an vielen gefährlichen Szenen beteiligt. Nachdem der 20-Jährige im Sommer erst nach Bundesligastart von Olimpija Ljubljana zu Mainz 05 gekommen war, findet er sich dort immer besser zurecht.

"Es ist seine erste kleine Vorbereitung bei uns, er war relativ spät aus Slowenien gekommen. Wir sehen sein Potenzial im Training. Es ist wichtig, das jetzt auch in den Testspielen zu zeigen und es war gegen Lüttich sehr ordentlich", sagt Schwarz über den 20-jährigen Allrounder, der in der Offensive im Zentrum und auf beiden Flügeln spielen kann.

Da Abass im Mainzer Sturm in Mateta, Robin Quaison und Anthony Ujah große Konkurrenz hat und zudem Eigengewächs Johnny Burkardt zum Kader gehört und bereits vier Bundesligaeinsätze hatte, ist die Chance zu spielen für Abass in Mainz relativ klein. Weshalb das Leichtgewicht (73 Kilo bei 1,73 Körpergröße) bis zum Ende der Wechselfrist am 31. Januar verliehen werden soll. Beim 1. FSV ist er mit einem Vertrag bis 2023 ausgestattet.

Am Samstag ist die nächste Chance für Mwene

Vertagt wurde das Comeback von Philipp Mwene. "Wir wollten ihn noch nicht reinwerfen nach so wenigen Trainingstagen", sagt der Trainer. Der Mittelfeldspieler, der auch als Außenverteidiger spielen kann, laborierte mehrere Wochen an einer Knieprellung und ist erst seit Montag wieder im Mannschaftstraining. Vielleicht kommt der 24-Jährige am Samstag im Test während des Trainingslagers gegen den SC Freiburg auf einige Einsatzminuten.

Witsel setzt sich prompt auf Position eins