Bundesliga

Son steht gegen Augsburg wieder in der Startelf

Hamburger SV: Beister bleibt erneut nur die Bank

Son steht gegen Augsburg wieder in der Startelf

Darf gegen den FCA wieder von Beginn an ran: Heung-Min Son.

Darf gegen den FCA wieder von Beginn an ran: Heung-Min Son. imago

"Son hat sich durchgesetzt auf der rechten Seite", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink auf der Spieltags-PK in Hamburg am Donnerstag. Der Südkoreaner (neun Tore) hatte beim Sieg in Stuttgart erstmals in der Rückrunde nicht in der Startelf gestanden und war erst in der 71. Minute eingewechselt worden. Nun rückt er wieder in die Anfangsformation, für ihn muss Per Skjelbred weichen.

Mit der Bank muss auch Maximilian Beister vorliebnehmen. "Ich habe immer gesagt: Die Spieler können sich aufdrängen", sagte Fink, der mit der Leistung des Mittelfeldspielers bei der 2:3-Testspielpleite gegen Valerenga Oslo am vergangenen Dienstag aber nicht zufrieden war. Beister hatte es beim Heimspiel gegen Fürth erstmals in der Rückrunde in die Startformation geschafft und sich dafür mit dem Treffer zum 1:1 bedankt. In Stuttgart saß er daraufhin 90 Minuten auf der Bank.

Für das Spiel in Stuttgart hatte Fink vom 4-4-2 mit Raute auf ein 4-2-3-1-System umgestellt. Auch gegen den FCA will er wieder mit zwei Sechsern agieren lassen. Die Rolle ist erneut Milan Badelj und Tomas Rincon zugedacht, die ihre Sache beim Sieg am Neckar gut machten. Mit einem Sieg gegen Augsburg könnte der HSV in der Tabelle unter Umständen bis auf Rang vier klettern.

Seeler will nicht Ehrenpräsident werden

Gesprächsthema war in Hamburg auch am Donnerstag der Verzicht Uwe Seelers auf das (noch zu schaffende) Amt des Ehrenpräsidenten beim HSV. "Das ist sein gutes Recht", sagte Fink zu Seelers Entscheidung: "Er ist und bleibt immer ein HSVer." Seeler hatte am Mittwoch bestätigt, dass der vom befreundeten Unternehmer Heinrich Höper gestellte Antrag, über den auf der nächsten Mitgliederversammlung im Sommer abgestimmt werden sollte, auf seinen Wunsch zurückgezogen worden sei.

Gründe für seinen Entschluss wollte der 76-Jährige nicht nennen. Zuletzt hatte es zwischen der HSV-Ikone und Sportchef Frank Arnesen einige Spannungen gegeben, die sich am Wechsel von Seelers Enkel Levin Öztunali zu Bayer Leverkusen entzündet hatten . Seinerzeit hatte Seeler erklärt, HSVer zu bleiben, aber "sicherlich mit ein bisschen Abstand".