Bundesliga

Son schießt HSV zurück ins Geschäft

Hamburg: Ende der Niederlagen-Serie

Son schießt HSV zurück ins Geschäft

Sieggaranten für den HSV in Mainz: Der neue Kapitän van der Vaart und der Doppel-Torschütze Son (re.).

Sieggaranten für den HSV in Mainz: Der neue Kapitän van der Vaart und der Doppel-Torschütze Son (re.). Getty Images

"Wir hatten gleich eine gute Ausstrahlung", meinte Fink, der vor der Partie von seinen Spielern noch gefordert hatte, "Gras zu fressen", nach dem Spiel. Allerdings stimmte zwar die Einstellung, doch spielerisch lief zunächst nicht viel zusammen. Im gesamten ersten Durchgang besaßen die Hamburger nur eine ernsthafte Chance durch Jansen. Die hatte es aber in sich, doch der Nationalspieler köpfte in der 40. Minute am leeren Tor vorbei!

Nach der Pause legte dann der HSV wie der 1. FSV eine Schippe drauf. Und besonders ein Mann spielte sich in den Vordergrund: Son. Der Südkoreaner trumpfte groß auf, scheiterte in der 53. Minute aber zunächst am Mainzer Keeper Wetklo. In der 61. Minute war der 20-Jährige aber zur Stelle: Nach tollem Pass des neuen Kapitäns van der Vaart erzielte er das Führungstor für den HSV.

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Son Heung-Min

Aber man hat gesehen, dass sich die Mannschaft heute wohl gefühlt hat!

HSV-Coach Thorsten Fink auf die Frage nach den Auswirkungen des Kapitänwechsels

Damit nicht genug, in der 81. Minute legte er nach einem unwiderstehlichen Solo mit seinem zweiten Tor sogar nach. "Nach drei Niederlagen zwei Tore zu machen, ist toll. Jeder wusste doch, dass wir eine schwere Zeit hatten", sagte der Koreaner nach seinen Saisontoren zehn und elf. Zwar sorgte der Mainzer Parker (86.) nochmals für Spannung, doch die Rothosen brachten den Erfolg über die Zeit.

Spielbericht

"Das war von Beginn an konzentriert und diszipliniert. Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur defensiv können", lobte Fink sein Team. Sein eigenes Zutun wollte der 45-Jährige nicht selbst bewerten: "Heiko hat heute eine Top-Leistung gezeigt. Aber ich will es jetzt nicht nur darauf zurückführen. Vielleicht hätten wir auch so gewonnen - mit dem gleichen Kapitän", sagte er gegenüber dem Pay-TV-Sender Sky: "Aber man hat gesehen, dass sich die Mannschaft heute wohl gefühlt hat!"