DFB-Pokal

Borussia Mönchengladbach: Yann Sommer vor dem DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt: "Es wird ein Fight"

Mönchengladbach: Torhüter beklagt fehlende Stabilität

Sommer vor dem Halbfinale: "Es wird ein Fight"

Beklagt lange Zeit zu wenig Mut gegen Dortmund und fehlende Stabilität: Gladbachs Keeper Yann Sommer.

Beklagt lange Zeit zu wenig Mut gegen Dortmund und fehlende Stabilität: Gladbachs Keeper Yann Sommer. Getty Images

... die Leistung: "Wir haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt, mit wenig Mut. Es hat nicht viel zusammengepasst. Das 1:1 war das einzig Positive in der ersten Hälfte. Nach der Pause haben wir richtig gut begonnen, haben es dem Gegner schwieriger gemacht und den Dortmundern nicht mehr so viele Räume gestattet. Das 2:3 dann durch einen Standard zu kassieren, ist ärgerlich."

... zehn Gegentore in den drei Spielen: "Woran es liegt, ist schwierig zu sagen. In Hoffenheim (3:5/d. Red.) haben wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht, aber nicht gut verteidigt. Auch jetzt gegen Dortmund fielen die Gegentreffer vor allem nach Fehlern von uns. Gegen den BVB mit dieser Offensive dürfen wir nicht in Konter laufen, das wussten wir. Leider ist es uns trotzdem passiert. Wir müssen jetzt versuchen, wieder stabiler, kompakter zu stehen. Wir wollen uns die Chance erarbeiten, um nächste Saison international dabei zu sein. Aber dafür müssen wir besser spielen."

... die Pfiffe gegen Mahmoud Dahoud: "Ich muss ganz ehrlich sagen: Fans, die die eigene Mannschaft oder die eigenen Spieler auspfeifen, das ist nicht akzeptabel."

... das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt: "Dienstag ist ein anderer Wettbewerb. Meisterschaft und Pokal sind verschiedene Paar Schuhe. Sicherlich ist es nicht positiv, wenn man vor so einem Halbfinale ein Heimspiel verliert. Aber jetzt zählt der Dienstag. Wir werden alles dafür tun, das Finale zu erreichen. Es wird ein Fight."

... die Favoritenrolle am Dienstag: "Für mich gibt es in so einem Spiel keinen Favoriten. Es treffen zwei sehr gute Mannschaften aufeinander."

Aufgezeichnet von Jan Lustig