EM

Sommer und die Schweiz sind bereit

Die Nati trifft zum Auftakt auf Albanien

Sommer und die Schweiz sind bereit

Hütet das Schweizer Tor bei der EM in Frankreich: Gladbachs Yann Sommer.

Hütet das Schweizer Tor bei der EM in Frankreich: Gladbachs Yann Sommer. picture alliance

Einen verpatzten Start wollen die Eidgenossen in jedem Fall vermeiden. Ein Sieg soll her, um vor allem Gruppenfavorit Frankreich, der es am Freitag zum Auftakt (21 Uhr) mit Rumänien zu tun bekommt , auf den Fersen zu bleiben.

"Die Mannschaft freut sich riesig auf dieses Spiel gegen Albanien. Der Start ist enorm wichtig, auch für die Stimmung, für das Selbstvertrauen", sagte Stammtorhüter Yann Sommer am Mittwoch in Montpellier. "Außerdem gibt es die ersten drei wichtigen Punkte zu holen. Die Vorfreude ist sehr groß, es ist ein großes Turnier, ein großes Ereignis."

Spielersteckbrief Sommer
Sommer

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Spielersteckbrief Moubandjé
Moubandjé

Moubandjé Francois

Trainersteckbrief Petkovic
Petkovic

Petkovic Vladimir

Europameisterschaft - Tabelle - Gruppe A
Pl. Verein Punkte
1
Frankreich Frankreich
3
2
Schweiz Schweiz
3
3
Rumänien Rumänien
0

Gegen defensivstarke Albaner sei es allerdings alles andere als einfach, zum Torerfolg zu kommen. "Ich denke, es wird ein schweres Spiel. Albanien ist in der Defensive sehr stark und hat auch in der Offensive Qualitäten", sagte Sommer. Sein Teamkollege Francois Moubandjé (FC Toulouse) ergänzte: "Seit zwei Wochen arbeitet die Mannschaft sehr intensiv. Wichtig wird nun sein, mit einem positiven Resultat ins Turnier zu starten." Der 29-jährige weiter: "Es ist unser Ziel, so weit wie möglich ins Turnier vorzudringen und der eher bescheidenen EURO-Geschichte unseres Landes eine neues erfolgreiches Kapitel hinzuzufügen."

Nur ein EM-Sieg

In der Tat sieht die bisherige EM-Bilanz der Nati nicht allzu rosig aus: 1996, 2004 und 2008 stand jedes Mal das Vorrunden-Aus zu Buche, ansonsten qualifizierte sich die Schweiz erst gar nicht. Insgesamt steht ohnehin nur ein kümmerlicher EM-Sieg in der Geschichte zu Buche.

Die Gesamtverantwortung für das aktuelle Projekt, in dem auf europäischer Ebene alles besser werden soll, trägt natürlich Petkovic. Der Nationaltrainer hat nach eigener Aussage aber den richtigen Weg eingeschlagen: "Die Mischung zwischen Lockerheit und Seriosität passt, aber ab jetzt nimmt die Spannung zu. Der Zustand der Equipe stimmt, wir werden bereit sein."

mag