Bundesliga

Wer spielt auf der linken Seite der TSG? Skov oder Angelino

Hoffenheim-Coach Breitenreiter bringt eine Viererkette ins Spiel

Skov oder Angelino? Oder sogar beide?

Robert Skov und Angelino kämpfen um den Platz als linker Schienenspieler bei der TSG.

Robert Skov und Angelino kämpfen um den Platz als linker Schienenspieler bei der TSG. imago images

Mit dem von Leipzig ausgeliehenen Angelino "haben wir einen Topspieler für die linke Seite verpflichtet", freut sich Hoffenheims Cheftrainer Breitenreiter, zudem sei der an Stelle des an RB verkauften David Raum "voll im Saft, das sah man gleich in den ersten Einheiten". Da scheint also einem Startelfdebüt gleich am Samstag gegen Bochum nichts im Weg zu stehen. Doch, da ist ja auch noch Skov. Der Däne hatte in der Vorbereitung diese Rolle einstudiert und zum Auftakt in Gladbach mit dem ersten Hoffenheimer Saisontor die TSG in Unterzahl sogar in Führung geschossen.

Schauen, wie wir die am besten alle unterbringen.

André Breitenreiter

"Robert hat in Gladbach eine ordentliche Leistung gezeigt, hat auch in der Vorbereitung konstant gut gespielt", lobt auch Breitenreiter den 26-Jährigen und schlussfolgert: "Das rechtfertig eigentlich auch eine Aufstellung am Wochenende. Jetzt müssen wir mal schauen, wie wir die am besten alle unterbringen."

Denn Rückmeldungen aus dem Leipziger Umfeld lassen darauf schließen, dass Angelino zuweilen hochsensibel auf Nichtberücksichtigungen reagiert. "Natürlich wird er eine Option sein", versichert Breitenreiter, "ob von Beginn an oder später. Oder vielleicht sogar mit Robert Skov und Angelino - das werden wir sehen, da gibt es unterschiedliche Szenarien."

Skov ist variabel einsetzbar

Das wiederum wäre eine Überraschung. Denn das würde eine Systemumstellung der TSG beinhalten. Dann wäre Skov vor Angelino positioniert. Auf dem Spielfeld wohlgemerkt, nicht im internen Ranking. "Das Gute ist, wenn Spieler variabel einsetzbar sind. Robert kann auch in einer Aufstellung mit Viererkette die offensive Außenposition einnehmen", so Breitenreiter, "auch das haben wir einstudiert." Damit wäre zumindest die brisante Situation links fürs Erste entschärft, bislang aber setzte Breitenreiter fast ausschließlich auf eine Dreierkette. In diesem 3-5-2-System kann es dauerhaft aber nur Angelino oder Skov heißen. Auf lange Sicht aber ist des Trainers Forderung nach angemessenem Ersatz nicht nur für den abgewanderten Raum erfüllt worden. "Das führt jedenfalls zu dem Konkurrenzkampf auf allen Positionen, den wir benötigen", so Breitenreiter.

Michael Pfeifer

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