2. Bundesliga

"Sinn und Zweck des Spiels": Deshalb funktioniert Heidenheim schon wieder

Frank Schmidt erklärt den FCH

"Sinn und Zweck des Spiels": Deshalb funktioniert Heidenheim schon wieder

Feierte gerade sein 15-jähriges Trainerjubiläum: Frank Schmidt.

Feierte gerade sein 15-jähriges Trainerjubiläum: Frank Schmidt. IMAGO/Sportfoto Rudel

Am Freitag wurde FCH-Coach Schmidt auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Hamburg gefragt, warum es bei den Schwaben derzeit schon wieder so gut funktioniert. Immerhin muss der FCH Jahr um Jahr im Sommer schmerzhafte Abgänge kompensieren.

"Wir haben in der Vorbereitung den Fokus darauf gelegt, wie wichtig die Defensive ist", erzählt Schmidt. Weniger überraschend hat Heidenheim mit sieben Treffern die zweitbeste Abwehr hinter dem HSV (5). Das Zweikampfverhalten werde individualtaktisch aber auch als Gruppe und Mannschaft trainiert.

"Wir stehen dafür, dass wir bereit sind, immer Räume zuzulaufen, bevor der Ball bei uns im Tor liegt. Das ist Sinn und Zweck des Spiels", fährt Schmidt fort. Auch hier findet sich ein klarer Beleg in den Daten. Der FCH ist bereits 1075 Kilometer gelaufen. Gegner St. Pauli als zweitstärkstes läuferisches Team hinkt da schon deutlich hinterher (1054 km). Sandhausen ist mehr als 100 Kilometer weniger gelaufen (966 km).

Schmidt: "Wer das am besten macht, der spielt auch"

"Es ist in der 2. Liga elementar, gut zu verteidigen. Da muss jeder Spieler bereit sein, an Grenzen zu kommen und Grenzen zu verschieben", sagt Schmidt und fordert dabei "Leidenschaft" und "Mentalität".  "Wer das am besten macht, der spielt auch."

"Der zweite Teil ist idealerweise, vorne zuzuschlagen", sagt Schmidt und ärgert sich direkt wieder über das Remis gegen Kaiserslautern (2:2), als zwei Tore und Überzahl nicht für den Dreier reichten. "Normalerweise muss es reichen, wenn wir zwei Tore schießen."

tru

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