Bundesliga

Silva und Durm bereit für Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt

Frankfurt: Ndickas Ausfall zwingt Hütter zu Umstellungen

Silvas und Durms Einsatz "steht nichts im Wege"

Wieder voll belastbar: André Silva.

Wieder voll belastbar: André Silva. imago images

Die zuletzt angeschlagenen André Silva und Erik Durm, die beim 2:1 gegen die Bayern pausierten, sind ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und wieder voll belastbar. "Beide haben es im Training gut gemacht und sind mehr als eine Alternative. Ihrem Einsatz am Freitag steht nichts im Wege", berichtet Hütter. Durm wird auf der rechten Seite Almamy Toure ablösen, Silva für Luka Jovic ins Team rücken. Eine Umstellung auf zwei Spitzen schließt der Trainer nahezu aus: "Wir haben in dieser Grundordnung von 30 möglichen Punkten 28 geholt. Es ist wichtig, dass wir Vertrauen in diese Grundordnung haben."

Zur Erinnerung: Nach dem 1:2 in Wolfsburg am 11. Spieltag ordnete Hütter seine Elf stets mit zwei Zehnern an und verzichtete dafür auf einen zweiten Angreifer. Erstmals schickte er seine Mannschaft beim 3:3 gegen Gladbach so ins Rennen, es folgten neun Siege und ein weiteres Unentschieden, auf die der Coach mit seiner Hochrechnung Bezug nimmt. Diese Erfolgsserie soll am Freitagabend ausgebaut werden. "Wenn wir so spielen wie aktuell und wieder alles einbringen, bin ich überzeugt, dass wir auch in Bremen gewinnen werden. Wenn wir nur zehn Prozent nachlassen, ist auch jedes andere Ergebnis möglich", sagt Hütter.

Neben Silva und Durm wird auch Djibril Sow ins Team zurückkehren. Der Achter pausierte zuletzt gegen die Bayern wegen seiner 5. Gelben Karte und könnte im Mittelfeld an der Seite von Sebastian Rode auflaufen. Der zuletzt auf der Sechs eingesetzte Makoto Hasebe wird wegen Ndickas Ausfall wahrscheinlich im Zentrum der Dreierabwehrkette gebraucht. Zuletzt agierte Martin Hinteregger zentral als Abwehrchef, als Linksfüßer ist er allerdings prädestiniert, Ndicka links in der Dreierkette zu ersetzen. "Das ist eine sehr naheliegende Option", bestätigt Hütter, es gebe aber auch noch andere Möglichkeiten. Final in die Karten schauen lassen will er sich verständlicherweise nicht.

Julian Franzke

kicker.tv Trainerstimme

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