2. Bundesliga

Werder Bremen: Rapp erklärt ein Manko

Mittelfeldspieler könnte gegen Ingolstadt starten

Siegesserie hin oder her: Rapp erklärt Bremens Manko

Werder Bremens Nicolai Rapp sieht trotz des aktuellen Erfolgs verbesserungswürdige Dinge.

Werder Bremens Nicolai Rapp sieht trotz des aktuellen Erfolgs verbesserungswürdige Dinge. imago images/Nordphoto

Erfolg ist bei Werder Bremen derzeit nichts Spezielles. Der Bundesliga-Absteiger stellt mit Marvin Ducksch aktuell nicht nur einen rekordverdächtigen Stürmer, der beim 2:1 gegen Hansa Rostock im siebten Spiel in Folge getroffen hat. Nein, das Team von der Weser hat zusätzlich all diese Partien gewonnen. Jede einzelne unter Coach Ole Werner.

Gegen Ingolstadt könnte am Wochenende gar der achte Erfolg am Stück folgen. Es wäre die Einstellung eines Startrekords für einen Bremen-Coach. Der Einzige, der bis dato am Anfang seines Trainerdaseins bei Bremen acht Siege am Stück feierte, war der große Otto Rehhagel.

Es fehlt die Gefahr aus dem Spiel heraus

Damit das funktioniert muss der Tabellenzweite der 2. Liga aber auch aus dem Spiel heraus mehr Gefahr entfachen. "Zuletzt haben wir uns schwergetan", meinte Mittelfeldspieler Rapp auf einem Mediengespräch am Mittwoch dazu. Der Mann, der aufgrund der Gelbsperre von Leonardo Bittencourt starten könnte, meinte des Weiteren, dass Fehler in den kommenden Spielen nicht zu erlauben werden sein. "Daher sprechen wir viel über die Dinge, die wir noch verbessern können." Rapp denkt zudem, dass er "dem Team zuletzt gutgetan habe, wenn ich reingekommen bin".

Egal ob von Beginn an oder als Joker, der 25-Jährige will der Mannschaft immer helfen. Gegen den FCI, der "zuletzt gut drauf war und nicht zu unterschätzen ist", müsse Bremen am Samstag (ab 13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) generell dagegenhalten und die übliche Leistung zeigen. Die Schanzer seien trotz Platz 18 nämlich ein ernstzunehmender wie ekliger Gegner. Nur wenn also die wichtigen Attribute abgerufen werden, "werden wir die Punkte hierbehalten". Als Gejagter statt Jäger ändert sich eben wenig, wie Trainer Werner bereits am Montag feststellte.

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mje

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