Tennis

Sieg in Eastbourne! Erster ATP-Titel für Mischa Zverev

Die Generalprobe für Wimbledon gelingt

Sieg in Eastbourne! Erster ATP-Titel für Mischa Zverev

Da ist das Ding: Mischa Zverev präsentiert die Trophäe.

Da ist das Ding: Mischa Zverev präsentiert die Trophäe. picture alliance

Mit seinem ersten ATP-Titel ist Mischa Zverev die perfekte Wimbledon-Generalprobe gelungen. Der 30 Jahre alte Hamburger gewann am Samstag das Endspiel im englischen Eastbourne verdient mit 6:4, 6:4 gegen den Slowaken Lukas Lacko und unterstrich seine starke Form auf Rasen. Zwei Tage vor dem Auftakt des dritten Grand-Slam-Turniers der Saison entschied der ältere Bruder von Deutschlands momentan bestem Tennisspieler Alexander Zverev nach 1:37 Stunden die Partie.

Alexander und Mischa Zverev sind damit nach Angaben der Profiorganisation die ersten Brüder seit John und Patrick McEnroe mit Turniersiegen im Einzel auf der ATP-Tour. Der einstige Weltranglisten-Erste John McEnroe gewann 77 Turniere zwischen 1978 und 1991, Patrick McEnroe feierte 1995 seinen einzigen Titel.

Serve-and-Volley-Spezialist Zverev legte gleich zu Beginn seines dritten ATP-Endspiels die Basis für den ersten Satzgewinn. Im ersten Spiel nahm er dem Weltranglisten-67. Lacko sofort den Aufschlag ab und brachte anschließend seine eigenen Aufschlagspiele ab. Für seinen Turniersieg erhielt Zverev ein Preisgeld von 117.930 Euro. Vor einer knappen Woche hatte die Schwäbin Tatjana Maria (30) auf Mallorca ebenfalls ihren Premieren-Titel gefeiert. In Wimbledon trifft Mischa Zverev in der ersten Runde auf den Franzosen Pierre-Hugues Herbert.

Wozniacki setzt sich gegen Sabalenka durch

Nach ihrem Erfolg über Angelique Kerber hat sich derweil die Weltranglisten-Zweite Caroline Wozniacki den Titel in Eastbourne gesichert. Im umkämpften Endspiel setzte sich die Australian-Open-Gewinnerin am Samstag gegen die Weißrussin Aryna Sabalenka 7:5, 7:6 (7:5) durch. Damit feierte die 27-jährige Dänin zwei Tage vor dem Wimbledon-Auftakt ihren 29. Turniersieg auf der WTA-Tour. Am Freitag hatte die 30-jährige Kerber im Halbfinale gegen Wozniacki einen Matchball vergeben und den Einzug ins Finale knapp verpasst.

dpa