DFB-Pokal

HSV-Coach Walter:"Mich interessiert nicht was der FCN macht"

HSV: So sehen Doyles Startelf-Chancen aus

"Sie haben jetzt auch mal vier Tore gemacht": Walter schmunzelt über Pokalgegner Nürnberg

Will in Nürnberg an die Leistung aus dem Ligaduell anschließen: Tim Walter. 

Will in Nürnberg an die Leistung aus dem Ligaduell anschließen: Tim Walter.  imago images/MIS

Nach dem knappen 2:1-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig in der ersten Runde des DFB-Pokals gastiert der Hamburger SV am Dienstag in Nürnberg. Dabei treffen die Rothosen auf einen Konkurrenten aus der 2. Liga. Derzeit trennen die beiden Vereine lediglich drei Punkte in der Tabelle und das letzte direkte Duell endete vor vier Wochen mit 2:2 im Volksparkstadion. Beste Voraussetzungen also für eine spannende Pokalnacht (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker).

HSV-Coach Walter erwartet dabei einen Gegner, der "nicht viel zulässt und jetzt auch mal vier Tore gemacht hat - normal hat ihnen immer eins gereicht". Ganz Unrecht hat der Trainer damit nicht, doch die Nürnberger Offensive hat auch nur zwei Tore weniger auf dem Konto als der Angriff des HSV. Defensiv haben die Franken erst sieben Gegentore kassiert und stellen damit die beste Defensive der Liga.

Wir haben nicht so viele Dinge falsch gemacht.

Tim Walter

Im direkten Duell erzielten die Hamburger zwei Tore gegen den FCN und der Coach sah dabei ein Spiel, bei dem seine Mannschaft seine Vorgaben gut umgesetzt hat. "Wir haben nicht so viele Dinge falsch gemacht, haben einen Elfer gegen uns bekommen und in einer Situation nicht aufgepasst." Dabei war die "Chancenverwertung des Gegners im Gegensatz zu unserer sehr hoch. Da müssen wir ansetzen und das Glück auf unsere Seite ziehen."

Doyle in der Startelf? "Wir wissen, woran wir noch arbeiten müssen"

Doch der Coach betonte auch, dass es ihn "nicht interessiert, was der FCN macht", ihm gehe es nur um seine Mannschaft. Eine interessante Personalie ist dabei der Sommer-Neuzugang Tommy Doyle, der dem HSV mit seinem Treffer in der Nachspielzeit am Sonntag einen 2:1-Sieg gegen Paderborn bescherte.

Über einen möglichen Startelfeinsatz sagte Walter, dass "wir wissen, was wir an ihm haben und woran wir noch arbeiten müssen". Denn in der 2. Liga sind "die Intensität und das Spiel gegen den Ball extrem wichtig. Wir arbeiten daran, dass er wach ist, in die Zweikämpfe will und im Gegenpressing dabei ist".

reg

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