Tennis

Shapovalov scheitert früh - Djokovics Nummer-1-Plan

Startschuss in Nur-Sultan und Wien

Shapovalov scheitert früh - Djokovics Nummer-1-Plan

Wie konnte das nur passieren? Denis Shapovalov scheiterte in Wien in Runde eins.

Wie konnte das nur passieren? Denis Shapovalov scheiterte in Wien in Runde eins. imago images

So prominent wie heuer war das ATP-500-Turnier in der österreichischen Hauptstadt wohl noch nie: Neben Titelverteidiger Dominic Thiem und dem Weltranglistenersten Novak Djokovic sind mit Stefanos Tsitsipas, Daniil Medvedev und Andrey Rublev drei weitere Top-10-Spieler am Start. Diego Schwartzmann hatte ursprünglich auch gemeldet, der Argentinier sagte aber ebenso wie Alex de Minaur (Nr. 25 der Welt) aus Verletzungsgründen ab.

Denis Shapovalov ist zwar kein Top-10-Spieler, allerdings nah dran. Folglich dürfte die Nummer 12 der Welt wohl nicht mit einem Erstrunden-Aus gerechnet haben. Der Kanadier unterlag aber dem weitgehend unbekannten Österreicher Jurij Rodionov in zwei Sätzen mit 4:6, 5:7. Der 21-Jährige wird in der Weltrangliste auf Platz 153 geführt - und darf sich nun auf ein Duell mit dem nächsten Top-Spieler freuen. Er trifft auf den Sieger der Partie Karen Kachanov gegen Grigor Dimitrov.

Coric wartet auf Djokovic

Borna Coric schlug derweil den Amerikaner Taylor Fritz 6:4, 6:4 und trifft nun entweder auf Filip Krajinovic oder Djokovic, der erstmals seit 2007 in Wien an den Start geht. Auch wegen der Tatsache, dass man seine Punkte coronabedingt behält, hat sich die Nummer 1 entschieden, nach Österreich zu kommen und seinen Titel beim anstehenden Masters in Paris nicht zu verteidigen.

In Wien kann der Serbe 500 Punkte holen und seinen Vorsprung auf Nadal ausbauen. Erreicht der Djoker das Viertelfinale, so würde er das Jahr als Nummer 1 beenden - und zugleich seinem Traum, Roger Federer als längste Nummer 1 der Geschichte abzulösen, einen Schritt näher kommen. Aktuell führt der Djoker die Weltrangliste 292 Wochen lang an, Federer liegt bei 310 - im März könnte diese Bestmarke fallen.

drm