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Setien gegen Neapel auf der Bank? "Das weiß ich nicht"

Barcelonas Coach vor unsicherer Zukunft

Setien gegen Neapel auf der Bank? "Das weiß ich nicht"

Letzter Strohhalm Champions League: Quique Setien.

Letzter Strohhalm Champions League: Quique Setien. Getty Images

Am 8. August spielt der FC Barcelona gegen den SSC Neapel, das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League steht an. Mit Setien? "Das hoffe ich, aber ich weiß es nicht", sagte der 61-Jährige nach dem 1:2 gegen Osasuna. Zuvor hatte Lionel Messi ein bemerkenswertes Interview gegeben: "Wir sind ein schwaches Team", hatte der Kapitän unter anderem gesagt. Den Fans seien zu Recht sauer, "weil wir ihnen gar nichts geben". So werde man auch gegen Neapel verlieren.

Setien stimmte Messi "bei einigen Dingen zu", vor allem in puncto Selbstkritik. Doch ganz so düster sieht er die Zukunft nicht: Natürlich gebe es Dinge zu verbessern, "aber wir haben auch einiges gut gemacht. Man sollte jetzt nicht alles wegwerfen."

Darf Setien bleiben? Dann wartet ein Endspiel

Präsident Josep Maria Bartomeu hatte zu Wochenbeginn versichert, man werde auf jeden Fall mit Setien in die Champions League gehen und dass der Verein auch beabsichtige, Setien mindestens bis zu dessen Vertragsende im Sommer 2022 zu behalten. Sollten die Katalanen aber tatsächlich im Achtelfinale der Königsklasse die Segel streichen, dürfte der Druck zu groß werden. Für Setien wird die Partie gegen Neapel zum Endspiel - sollte er denn überhaupt auf der Bank sitzen.

"Ich bin der Verantwortliche", sagte Setien. Man werde mit einer "positiven Grundhaltung" in das Spiel gehen. "Bis zu diesem Punkt habe ich die Kontrolle. Den Rest kann ich nicht kontrollieren."

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