2. Bundesliga

Serra schnürt ein Geschenk mit Schleifchen

Kiel sitzt gegen Sandhausen erfolgreich nach

Serra schnürt ein Geschenk mit Schleifchen

Gebannter Blick: Der Ball hat Janni Serras Fuß verlassen - und wird gleich im Winkel einschlagen.

Gebannter Blick: Der Ball hat Janni Serras Fuß verlassen - und wird gleich im Winkel einschlagen. Getty Images

Janni Serras zehnter Saisontreffer (69.) hatte den Dreier für die Störche in trockene Tücher gepackt - und gerne dürfe sein Treffer zum 2:0 auch als Geburtstagsgeschenk mit Schleifchen für seinen Trainer gelten, meinte der Torjäger hinterher gegenüber "Sky".

Natürlich freute sich der 23-Jährige über sein Traumtor ("Ich dachte erst, ich hätte zu hoch angesetzt, aber der war super, klar"), war in seiner Analyse jedoch eher nüchtern als euphorisiert: "Die ganze Mannschaft hat ein gutes Spiel abgeliefert. Wir waren stets konzentriert, es war ein sehr verdienter Sieg."

Spielersteckbrief Bartels
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Spielersteckbrief Serra
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Trainersteckbrief Werner
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Serra denkt schon an St. Pauli

Der die KSV auf Platz drei gehievt hat, mit einem Punkt Vorsprung (und zwei Spielen in der Hinterhand) vorbei an Düsseldorf und dem HSV. Das sei zwar schön, sagte Serra, doch schon wieder kam das aber: "Wir haben so ein straffes Programm, da kann man sich nicht lange damit beschäftigen. Ab morgen liegt der Fokus auf St. Pauli", schwirrte dem Angreifer schon wieder das Mammutprogramm seines Klubs im Kopf herum.

Apropos: Den hatte Fin Bartels in der 7. Minute nicht gewinnbringend eingesetzt, der spätere Führungstorschütze (22.) konnte aber über sein Versäumnis lächeln: "Mit dem Kopf ist nicht meine Stärke", weiß der Routinier und kritisierte sich auch ob seiner zweiten vergebenen Großchance in der 67. Minute ("Den muss ich flacher lassen"). Aber: "Wir haben gewonnen, das zählt", und sein Team hätte es "souverän gestaltet".

Dieses Resümee teilte schließlich auch Ole Werner, der an seinem 33. Geburtstag eine "konzentrierte Vorstellung" gesehen hatte: "Unter dem Strich war das verdient."

Vernünftig essen, vernünftig schlafen, Körper pflegen lassen.

Ole Werner

Ein Gläschen Sekt werde er sich schon noch gönnen, meinte Werner, der die Regeneration seiner Schützlinge hinsichtlich der kommenden Aufgabe am Freitagabend (18.30 Uhr) klar definierte: "Vernünftig essen, vernünftig schlafen, Körper pflegen lassen. Und dann gegen St. Pauli eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken."

jch