Europa League

Bayer Leverkusen: Seoanes Startelf mit neun Neuen

Leverkusens Trainer lässt im großen Stil rotieren

Seoanes Startelf mit neun Neuen

Wird mächtig rotieren: Leverkusens Coach Gerardo Seoane.

Wird mächtig rotieren: Leverkusens Coach Gerardo Seoane. imago images/Beautiful Sports

Im letzten Gruppenspiel der Europa League am Donnerstag bei Ferencvaros Budapest wird Gerardo Seoane sein Elf gehörig durcheinander wirbeln. "Wir werden so viel wie möglich wechseln. Es geht um Belastungssteuerung für die, die viel gespielt haben, aber auch um Spielpraxis für die anderen", erklärt der Trainer.

Neben den Verletzten (Julian Baumgartlinger und Mitchel Bakker), den Nicht-Einsatzberechtigten (Rotsünder Kerem Demirbay und die nicht gemeldeten Zidan Sertdemir und Timothy Fosu-Mensah) werden auch Zehner Florian Wirtz, Mittelstürmer Patrik Schick und Torhüter Lukas Hradecky den Trip in die ungarische Hauptstadt nicht antreten. Das Trio bleibt aus unterschiedlichen Gründen komplett vom Reisestress verschont.

Aber Seoane wird nicht nur diesen drei Stammkräften wegen der hohen Belastung eine Pause verschaffen. "Wir haben auf fast allen Positionen zwei Spieler mit hoher Qualität. Wir werden schon jedem die Möglichkeit geben zu spielen. Wir wissen aber auch, dass gewisse Spieler vielleicht nicht 90 Minuten spielen können, weil sie aus einer Verletzung kommen. Da muss man ein bisschen aufpassen", weiß der 43-Jährige.

Dabei hat der Schweizer den einen oder anderen Rückkehrer im Blick, der nach langer Verletzungspause wieder zum ersten Mal in der Startelf stehen wird: So dürften Akteure wie Charles Aranguiz (nach Muskelsehnen-Verletzung in der Wade) und vor allem den muskulär etwas anfälligere Karim Bellarabi (nach Faserriss im Oberschenkel) zwar beginnen, aber die Partie nicht vollständig bestreiten.

Nur Zwei vom Samstag werden spielen

Seoane plant neun Neue für die Startelf ein. Nämlich: Torhüter Andrey Lunev; die Abwehrspieler Panagiotis Retsos, Odilon Kossounou und Daley Sinkgraven; den defensiven Mittelfeldspieler Charles Aranguiz; die Offensivakteure Karim Bellarabi, Nadiem Amiri und Paulinho sowie Strafraumstürmer Lucas Alario. Für sein 4-2-3-1 wird der Trainer einzig einen Abwehrspieler (wohl Innenverteidiger Edmond Tapsoba) und einen zweiten Sechser, der Exequiel Palacios heißen dürfte, aus der Elf benötigen, die am Samstag beim 7:1-Sieg gegen Fürth begann.

Stephan von Nocks