3. Liga

Seitz nach deutlicher Bayern-II-Niederlage: "Wir konnten damit rechnen"

Drittliga-Meister verliert in Verl

Seitz nach deutlicher Bayern-II-Niederlage: "Wir konnten damit rechnen"

Holger Seitz

Holger Seitz hat den FC Bayern II 2019 in die 3. Liga geführt und ist nun wieder Cheftrainer der Rekordmeister-Reserve. imago images

Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Türkgücü München hatte Seitz seine Startelf gleich auf sechs Positionen verändert, unter anderem weil mit Malik Tillman, Chris Richards, Adrian Fein, Joshua Zirkzee und Jamal Musiala fünf Akteure zu den Profis (am Sonntag in Hoffenheim) abberufen worden sind. Gegen den euphorischen Aufsteiger aus Verl, der gegen die Münchner sein erstes Heimspiel in der 3. Liga bestritt, geriet der FC Bayern II schon früh auf die Verliererstraße. Nach einem verunglückten Fallrückzieher von Zlatko Janjic stand Aygün Yildirim erst goldrichtig und traf zum 1:0 (17.). Durch einen umstrittenen Strafstoß, den die Hausherren nach einem Zweikampf zwischen Verls Kasim Rabihic und Maximilian Zaiser zugesprochen bekamen, wuchs der Münchner Rückstand dann noch vor der Pause auf zwei Tore an.

"Ich habe in der ersten Hälfte viel gesehen, was wir besser machen müssen: Wir hätten insbesondere mutiger und kompakter agieren müssen", lautet Seitz' Fazit auf der Klubwebsite. Seine Umstellungen zur Pause - Nicolas Kühn und Jannik Rochelt ersetzten Timo Kern und Zaiser - waren nur bedingt von Erfolg gekrönt. Vielmehr setzte Routinier Janjic schon früh den Schlusspunkt zum 3:0 und damit auch hinter Bayerns erste Saisonniederlage.

Seitz verfällt nicht in Panik - doch jetzt kommt Dresden

2:5 Tore und ein Punkt lautet die magere Bilanz des Drittliga-Meisters nach den ersten beiden Spielen. Für Seitz, der die Nachfolge von Sebastian Hoeneß vor wenigen Wochen angetreten hat, ist das allerdings keineswegs Anlass für größere Sorgen. "Wir konnten damit rechnen, dass es mit dieser unerfahrenen Mannschaft zunächst etwas unrund laufen könnte", verweist er auf den einschneidenden Kaderumbruch im Sommer. Schon am kommenden Freitag erwartet die Münchner allerdings eine schwere Aufgabe, wenn Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden ins Grünwalder Stadion kommt.

pau

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