Tennis

Schwerstarbeit für Kyrgios - Drei Deutsche müssen die Koffer packen - Kurzer Schreckmoment für Nadal

Berrettini kann nicht mehr antreten

Schwerstarbeit für Kyrgios - Drei Deutsche müssen die Koffer packen - Kurzer Schreckmoment für Nadal

Eine Runde weiter: Nick Kyrgios.

Eine Runde weiter: Nick Kyrgios. IMAGO/Shutterstock

Altmaier unterlag dem Schweden Mikael Ymer 3:6, 5:7, 5:7, dabei lag er im dritten Satz schon weit vorne. Im Sky-Interview verriet der Deutsche, dass er demnächst "Änderungen vornehmen" wolle, Details nannte er aber nicht. Das Trainerteam soll aber nicht betroffen sein. "Es geht darum, Rat zu kriegen, etwas zu verändern."

Auch für zwei weitere Deutsche sollte Tag zwei in Wimbledon schon das Aus bringen: Debütant Nicola Kuhn war gegen Brandon Nakashima ebenso chancenlos (3:6, 7:6 (7:1), 3:6, 2:6) wie wenig später Dominik Koepfer gegen den Kolumbianer Daniel Galan (4:6, 5:7, 6:7 (1:7)).

Äußerst schwer tat sich Nick Kyrgios mit seinem Gegner Paul Jubb (Großbritannien). Der Halbfinalist des Turniers von Halle/Westfalen setzte sich aber letztlich mit 3:6, 6:1, 7:5, 6:7 (3:7), 7:5 durch. Ohne Nebengeräusche ging auch diese Partie des Australiers nicht vonstatten. Mehrmals diskutierte er mit Schiedsrichter und Fans und beschwerte sich über Zwischenrufe.

Berrettini und Cilic im Pech - Nadal benötigt Kraftakt

Zwei Favoriten sind hingegen wegen einer Corona-Infektion nicht mehr dabei. Vorjahresfinalist Matteo Berrettini musste "todunglücklich" absagen. Am Montag hatte der Kroate Marin Cilic seinen positiven Coronatest "mit gebrochenem Herzen" bekannt gegeben. Das Risiko spielt in Wimbledon wieder mit.

Der 22-malige Grand-Slam-Turniergewinner Rafael Nadal hat hingegen nach einigen Schwierigkeiten die zweite Runde erreicht. Der 36-Jährige bezwang den Argentinier Francisco Cerundolo am Dienstag 6:4, 6:3, 3:6, 6:4 und präsentierte sich beim ersten Auftritt mehr als drei Wochen nach seinem Triumph bei den French Open noch längst nicht in Topform. Nadal trifft nun auf den Litauer Ricardas Berankis. Vor dem Erfolg in Paris hatte der Spanier bereits bei den Australian Open gewonnen.

Anfang des dritten Satzes erlebten die Zuschauer auf dem gut gefüllten Centre Court einen Schreckmoment, als Nadal ausrutschte und
hinfiel. Der Spanier blieb aber unverletzt. Vor allem mit einer peitschenden Vorhand setzte der Außenseiter Cerundolo, der noch nie
bei einem Grand-Slam-Turnier die erste Runde überstanden hat, seinen Gegner unter Druck. Obwohl er schon mit einem Break vorne lag, gab Nadal den dritten Durchgang ab und lag auch im vierten Satz zurück. Nach harten 3:33 Stunden durfte er aber jubeln.

las, dpa