2. Bundesliga

Trainer Frank Schmidt glücklich über Heidenheimer Arbeitssieg

FCH macht einen Sprung nach vorne

"Schwerstarbeit bis zum Schluss": Schmidt glücklich über Heidenheimer Arbeitssieg

Schaffte es mit seiner Mannschaft, den Anschluss nach oben zu halten: Frank Schmidt

Schaffte es mit seiner Mannschaft, den Anschluss nach oben zu halten: Frank Schmidt imago images/Eibner

In der ersten Hälfte der Begegnung sind rückblickend besonders die zwei Heidenheimer Elfmeter ins Auge gefallen, die beide unstrittig waren. Doch FCH-Coach Frank Schmidt erklärte auch den Offensivplan der Hausherren dafür verantwortlich, dass sein Team häufig in gefährlichen Räumen auftauchte. "Wir wollten, wie bei der Entstehung des ersten Elfmeters, die Viererkette herauslocken, um dann schnell in die Tiefe zu spielen", brachte der Trainer die Herangehensweise im letzten Drittel auf den Punkt.

Und diese Art und Weise, Darmstadts Defensive zu beschäftigen, zahlte sich aus. Zum ersten Elfmeter, den der gefoulte Tim Kleindienst an den Pfosten setzte, meinte der 47-Jährige, dass es "es vielleicht besser gewesen wäre, wenn ein anderer geschossen hätte, nachdem die Überprüfung des Videoassistenten länger gedauert hat."

Nach der Pause stand dann wieder der Pfosten einer möglichen 2:0-Führung im Weg. Christian Kühlwetters Schuss ans Gestänge war der neunte Alu-Treffer der Saison. "Mit einem 2:0 hätten wir das Spiel besser kontrollieren können. So haben wir den Gegner beim 1:1 eingeladen", fasste der Coach die frühen Schlüsselszenen zu Beginn des zweiten Durchgangs zusammen.

Da hat mir die Mannschaft heute den Allerwertesten gerettet.

Patrick Mainka

Die Einladung, die der Coach meinte, war Patrick Mainkas Fehlpass vor dem 1:1. Auch der ungewollte "Vorbereiter" wusste nach dem Spiel nicht "was ich da gesehen habe. Ich bin wirklich froh, dass der 'Bomber' das Ding am Ende noch reingeköpft hat. Da hat mir die Mannschaft heute den Allerwertesten gerettet", fügte der Abwehrspieler erleichtert hinzu.

Stefan Schimmer, den die Mitspieler "Bomber" nennen, machte schließlich den Unterschied auf Heidenheimer Seite aus. Der Torschütze schilderte die Situation des Siegtreffers wie folgt: "Ich sah, dass 'Leipi' (Robert Leipertz, Anm. d. Red.) zum Flanken ausholt und hatte relativ viel Platz zum Köpfen. Dann fiel die Kugel hinten rein ins Tor, was sich super angefühlt hat", beschrieb der Stürmer die Gefühlslage nach dem erlösenden 2:1, bei einem Spiel welches Trainer Schmidt als "Schwerstarbeit bis zum Schluss" zusammenfasste.

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