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"Schwere Heimtücke": Kreisliga-Spieler für acht Jahre gesperrt

Fußballkreis Kempen/Krefeld

"Schwere Heimtücke": Kreisliga-Spieler für acht Jahre gesperrt

Das Kreissportgericht Kempen/Krefeld hat einen Spieler für acht Jahre gesperrt.

Das Kreissportgericht Kempen/Krefeld hat einen Spieler für acht Jahre gesperrt. imago images / blickwinkel

"Wir mussten hier Zeichen setzen, deswegen haben wir das maximale Strafmaß bewusst verhängt. Hier lag besonders schwere Heimtücke vor", sagte der Kreissportgerichts-Vorsitzende Reiner Hohn der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Zuvor hatte die Westdeutsche Zeitung über den Fall berichtet.

Demnach hatte der Torhüter des CSV Marathon Krefeld II in einem Kreisliga-B-Spiel gegen den SV Oppum aus Krefeld am 20. September 40 Meter Anlauf genommen, um dem Schiedsrichter von hinten gezielt in den Nacken zu schlagen. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen, die Partie vom Sportgericht für den SV Oppum gewertet.

Der Täter erhielt bereits am Tag nach dem Vorfall vom CSV Marathon lebenslanges Hausverbot und soll aus dem Verein ausgeschlossen werden. Sollte dies geschehen, käme dies laut Hohn einer lebenslangen Sperre gleich: "Die achtjährige Sperre hätte dann aufschiebenden Charakter und würde erst beginnen, wenn der Spieler einen Verein findet, der ihn aufnehmen will. Das wird kein Verein machen."

dpa/jam