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Schweinsteiger entschuldigt sich und darf ARD-Experte bleiben

Vertrag bleibt bis zur WM 2022 bestehen

Schweinsteiger entschuldigt sich und darf ARD-Experte bleiben

Bleibt ARD-Experte bis 2022: Bastian Schweinsteiger.

Bleibt ARD-Experte bis 2022: Bastian Schweinsteiger. imago images/ULMER Pressebildagentur

Dem langjährigen Bayern-Profi wurde vorgeworfen,  Schleichwerbung für einen Uhrenhersteller betrieben zu haben, für den er seit 2019 als Markenbotschafter engagiert ist.

"In den vergangenen Tagen haben umfangreiche Gespräche zwischen der ARD und Bastian Schweinsteiger stattgefunden", hieß es dazu in einer Mitteilung des TV-Senders. Dabei habe Schweinsteiger "erklärt, es tue ihm leid, dass durch seine Social-Media-Aktivitäten während der Halbzeit-Pause der Übertragung vom Viertelfinal-Spiel England gegen die Ukraine der Eindruck entstanden ist, er vermische seine Tätigkeit als ARD-Experte mit Werbung für Sponsoren. Dies sei so von ihm nicht beabsichtigt gewesen".

Vertrag läuft weiter bis 2022

Schweinsteiger hatte "in der Halbzeitpause ohne unsere Kenntnis bei Social Media einen Post im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft" veröffentlicht, wie der WDR schrieb. Der Tweet war danach nicht mehr abrufbar. Der Sender hat nach eigenen Angaben dem ehemaligen Profi "sehr deutlich gemacht, dass die ARD gemäß ihrer Richtlinien keine Form von Schleichwerbung und nicht kenntlich gemachter Produktplatzierung ihrer Protagonisten duldet". 

Der Weltmeister von 2014 arbeitet seit dem vergangenen Jahr für das Erste. Der Vertrag gilt bis einschließlich 2022.

bst