3. Liga

Kickers Coach Schwarz: "Wollen den Bock umstoßen"

Neuer Kickers-Trainer vor Debüt

Schwarz hofft auf Trendwende: "Wollen den Bock umstoßen"

Am Sonntag erstmals an der Würzburger Seitenlinie: Danny Schwarz. 

Am Sonntag erstmals an der Würzburger Seitenlinie: Danny Schwarz.  picture alliance/dpa

Nach elf Spieltagen stehen die Würzburger Kickers auf dem vorletzten Tabellenplatz. Einzig Aufsteiger Havelse ist ist aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter den Bayern zurückgeblieben. Als Zweitligaabsteiger eine bisher desaströse Bilanz, die den Verein vor kurzen dazu bewegte, erst den ehemaligen Trainer Ziegner und anschließend auch noch Sportvorstand Schuppan zu wechseln. Auf Ziegner folgte Danny Schwarz, der nun in seinem ersten Spiel bei Viktoria Köln eine Trendwende einleiten möchte.

Psychologisch gefordert

In seinen ersten Tagen sei dem neuen Übungsleiter dabei vor allem das persönliche Gespräch ein probates Mittel gewesen, da "die Spieler viele Probleme mit sich selbst" hätten und "die psychische Komponente nicht zu unterschätzen sei". Im Fokus habe für ihn daher gestanden, seinen Schützlingen in "kleinen Schritten" Dinge an die Hand zu geben, "die es den Jungs einfach machen sollen" eine Mannschaft darzustellen, die zusammen steht und einen gewissen Handlungsplan habe. Bei allen Gesprächen sei aber auch klar, dass seine Akteure es "selber auf dem Platz lösen müssen". 

Dies sei laut Eindrücken aus den ersten Trainingseinheiten machbar: "Die Jungs haben Bock, sind gierig und wollen den Bock umstoßen". Auch die Qualität im Training sei hoch gewesen und habe dem 46-Jährigen ein Gefühl dafür gegeben, "was möglich ist". Eine erste Grundlage für das richtungsweisende Spiel am Sonntag bei Viktoria Kiel (13 Uhr, LIVE! bei kicker), um dessen Bedeutung Schwarz weiß: "Wir brauchen nicht drum herumreden, dass das Spiel eminent wichtig ist." Dennoch relativiert der Würzburger Trainer: "Wir spielen gegen den Tabellennachbarn. Nicht mehr, nicht weniger", und man dürfe man nicht in Panik verfallen, wenn das Spiel entgegen seiner Erwartungshaltung negativ ausgehen sollte.

Heinrich und Strohdiek fehlen - Kopacz kehrt zurück

Auf Seiten der Würzburger fehlen mit den erkrankten Moritz Heinrich und Kapitän Christian Strohdiek zwei absolute Stammspieler. Auch Maximlian Breuning ist noch nicht wieder fit genug, um in einem Pflichtspiel mitzuwirken. Dafür kehrt mit David Kopacz eine Alternative zurück. Ob diese Alternativen schlussendlich ausreichen, um einen Befreiungsschlag zu schaffen, bleibt abzuwarten. Schwarz allerdings ist optimistisch, denn "ganz ohne Plan gehen wir nicht in das Match".

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