Bundesliga

Schumacher: "Lage komplett anders als beim Abstieg 2012"

Köln-Vize im Interview

Schumacher: "Lage komplett anders als beim Abstieg 2012"

Er weiß, wie es um den FC bestellt ist: Vize-Präsident Toni Schumacher.

Er weiß, wie es um den FC bestellt ist: Vize-Präsident Toni Schumacher. imago

Nach der bisherigen Horror-Saison des Europa-League-Starters aus Köln mit nur zwei Punkten aus 13 Bundesligaspielen steht der Traditionsverein weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Auch wenn Schumacher betont, "dass Aufgeben in meiner Natur nicht vorkommt", werden im Kölner Geißbockheim natürlich trotzdem alle notwendigen Szenarien durchgespielt. Schumacher: "Die Tatsache, dass ich nicht über die 2. Liga rede, heißt doch nicht, dass wir nicht vorbereitet wären. Wir planen immer zweigleisig, wir müssen nicht zaubern, um diese Situation zu überstehen."

Möglich sei aber auch, dass der FC in der Winterpause noch einmal verstärkt auf dem Transfermarkt agiert, wenn es Sinn macht. Entscheidend dafür, erklärt Schumacher, sei "die Frage, wie viele Punkte noch dazukommen bis zur Pause. Davon hängt auch in den Gesprächen im Winter viel ab. Man muss spüren, dass man noch mal an die Nichtabstiegsplätze rankommen kann."

Im kicker-Interview sagt die FC-Legende auch ihre Meinung zum vorzeitigen Abgang von Geschäftsführer Jörg Schmadtke, den Umgang mit Trainer Peter Stöger - sowie die massive Kritik wegen des offensiven Kölner Werbens um Hannover-Manager Horst Heldt.

Frank Lußem