2. Bundesliga

FC St. Paulis Schultz und "das Wilde nach vorne"

St. Paulis schwerer Gang nach Paderborn

Schultz und "das Wilde nach vorne"

St. Paulis Cheftrainer Timo Schultz hält am Spielstil fest.

St. Paulis Cheftrainer Timo Schultz hält am Spielstil fest. imago images

14 Gegentore kassierten die Kiez-Kicker an den ersten sieben Spieltagen, in den letzten vier Partien waren es immer mindestens zwei. Und nun geht es am Samstag zum formstarken SC Paderborn (13 Uhr, LIVE! bei kicker), der seit fünf Spielen ungeschlagen ist und die vergangenen zwei Partien gewonnen hat, bei 7:1 Toren. St. Paulis Chefcoach Schultz aber bleibt seiner Spielweise treu, möchte nur geringfügig an Stellschrauben drehen.

Schultz warnt vor Konteranfälligkeit

"Das Wilde nach vorne sollte uns weiterhin auszeichnen. Das wird unser Spielstil bleiben, dafür haben wir einfach auch die Spielertypen. Man kann der Mannschaft nichts überstülpen, was nicht zu ihr passt", sagte der Trainer vor der Partie beim Bundesliga-Absteiger. "Es ist wichtig, dass wir die Struktur und Ordnung, gerade nach Ballverlusten, so anpassen, dass wir nicht sofort in Konter laufen und es gefährlich wird. Man muss das aber auch relativieren, wir haben dem Gegner in den letzten Spielen relativ wenig klare Chancen zugelassen. Gegen den HSV und Karlsruhe bekommen wir sechs Bälle aufs Tor und fünf davon sind drin. Solche Phasen gibt's in der Saison."

"Ob mit Dreier- oder Viererkette spielt für mich nicht die Rolle"

Durch die Gegentorflut warten die Hanseaten nun aber schon seit fünf Spielen (0/3/2) auf einen Sieg und sind auf Rang 17 abgerutscht. "Wir wollen und müssen defensiv stabiler werden, ob mit einer Dreier- oder Viererkette spielt für mich nicht die Rolle, es geht eher um die Positionierung der Spieler auf dem Platz und um die Auswahl der Spieler", sagt Schultz.

Zur Auswahl gehört in Paderborn auch Angreifer Daniel-Kofi Kyereh, der sich in der vergangenen Woche einen Nasenbeinbruch zugezogen hat. "Bei Daniel-Kofi Kyereh ist es so, dass ihn die Maske nicht behindert, sodass er voll einsatzfähig ist. Das gilt auch für Christopher Avevor und Philipp Ziereis, die wieder voll im Training sind und gegen Bremen ja auch gespielt haben", erinnert der Coach an den 4:2-Testspielsieg während der Länderspielpause gegen Werder.

mas

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