Frauen

Schult und Popp sind zurück auf dem Platz

Doppel-Comeback beim VfL Wolfsburg

Schult und Popp sind zurück auf dem Platz

Zurück im Geschäft: Almuth Schult.

Zurück im Geschäft: Almuth Schult. imago images

"Wir haben gewonnen, das ist schön. Aber ich ärgere mich über die Gegentore, denn ich will immer zu Null spielen", erzählte Schult nach dem Schlusspfiff. "Aber es hat natürlich trotzdem Spaß gemacht. Ich habe darauf hingefiebert. Es ist schön wieder auf dem Platz zu stehen. Aber natürlich brauche ich noch Spielpraxis."

Ihren vorläufig letzten Einsatz hatte Schult im Juni 2019 bei der Weltmeisterschaft in Frankreich, als die deutsche Mannschaft im Viertelfinale in Rennes an Schweden scheiterte. Danach musste sich die damalige deutsche Nummer eins zunächst einer Schulter-Operation unterziehen und brachte im April vergangenen Jahres Zwillinge zur Welt.

Seit Oktober ist die Torhüterin wieder im Mannschaftstraining. "Almuth war lautstark und auf dem Posten. Man hat aber auch gemerkt, dass ihr in der einen oder anderen Situation die Spielpraxis fehlt", sagte VfL-Coach Stephan Lerch.

Nach drei Monaten Zwangspause: Auch Popp ist zurück

Auch Alexandra Popp feierte am Mittwoch ihr Comeback. Die Nationalspielerin musste wegen einer komplizierten Fußverletzung drei Monate lang pausieren. "Ich freue mich, dass ich gleich 90 Minuten spielen konnte und der Fuß gehalten hat. Es ist noch Luft nach oben, aber es wäre ja zu schön, wenn schon alles klappen würde", bilanzierte die 29-Jährige, die zur 1:0-Führung in der 30. Minute getroffen hatte. "Wichtig ist, dass der Fuß nicht mehr dick wird. Darauf kann ich aufbauen." Auch Stephan Lerch zog ein positives Fazit: "Es war wichtig und gut zu sehen, dass Poppi wieder 90 Minuten durchhalten kann."

Gunnar Meggers