Frauen

Schult schließt Rückkehr nach Deutschland nicht aus

Pokalfinale ist (vorerst) letztes Spiel der Torhüterin für Wolfsburg

Schult schließt Rückkehr nach Deutschland nicht aus

Verlässt Deutschland nach dem Pokalfinale: Almuth Schult.

Verlässt Deutschland nach dem Pokalfinale: Almuth Schult. IMAGO/regios24

Vor dem letzten Spiel für den VfL Wolfsburg und dem Wechsel in die USA steht Nationaltorhüterin Almuth Schult einem späteren Comeback in der Frauen-Bundesliga nicht ablehnend gegenüber. "Natürlich ist es nicht ausgeschlossen, noch mal in Deutschland zu spielen, aber es gibt nicht so viele Vereine in Deutschland, bei denen ich spielen würde", sagte die 31-Jährige bei einer Medienrunde am Dienstag.

Schult wird zur neuen Saison in die USA zum erst in diesem Jahr gegründeten Angel City FC wechseln, der von Hollywood-Stars wie Natalie Portman ins Leben gerufen wurde. "Es ist ein Geschenk, wenn man so lange spielen kann wie Manuel Neuer und Gigi Buffon", sagte sie. "Wir haben aber schon genug Beispiele gesehen, wie schnell es vorbei sein kann durch eine Verletzung oder einen anderen Karriereschritt."

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Pokalsieg zum Abschied?

DFB-Pokalfinale der Frauen

Am Samstag (16.45 Uhr, LIVE! bei kicker) findet das Finale des DFB-Pokals zwischen dem VfL und Turbine Potsdam in Köln statt. Schult könnte dort zum achten Mal in Serie den Pokal mit den Grün-Weißen gewinnen. "Achtmal hintereinander ist eine unglaubliche Serie, die ihresgleichen sucht. Das gibt es nur in sehr wenigen Sportarten", sagte Schult, die sich unbedingt mit einem weiteren Titel verabschieden will.

Der VfL steht zum insgesamt neunten Mal im Pokalfinale, ihre bisherigen acht Endspiele gewannen die Wölfinnen allesamt. Mit einem weiteren Erfolg können sie mit Frankfurt gleichziehen und somit geteilte Rekordsiegerinnen werden.

dpa, cfl

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