Bundesliga

Schubert: "Mich hat geärgert, was Dahoud gemacht hat"

Gladbach-Trainer kritisiert Torschützen

Schubert: "Mich hat geärgert, was Dahoud gemacht hat"

"Er soll sich auf seinen Fußball konzentrieren und nicht anfangen zu spinnen": Andre Schubert über Mo Dahoud.

"Er soll sich auf seinen Fußball konzentrieren und nicht anfangen zu spinnen": Andre Schubert über Mo Dahoud. imago

87 Prozent Passquote, 71 Prozent Zweikampfquote, dazu das vierte Saisontor: Auch Mahmoud Dahoud hat Borussia Mönchengladbach seinen 13. Saisonsieg zu verdanken. Beim 3:0 gegen Frankfurt am Samstag markierte der defensive Mittelfeldspieler mit einem frechen Schuss ins kurze Eck das Tor zum Endstand. Und dennoch schaffte er es, Andre Schubert kritische Töne zu seiner Leistung zu entlocken.

"Mich hat geärgert, was er am Ende gemacht hat", sagte der Gladbacher Trainer hinterher bei "Sky". "Er soll sich auf seinen Fußball konzentrieren und nicht anfangen zu spinnen." Was war passiert? Schubert zufolge habe es Dahoud "etwas übertrieben", "nicht einfach genug" gespielt. "Aufgrund seiner technischen Möglichkeiten sucht Mo ab und an Lösungen, die den Gegner nicht ganz so gut aussehen lassen."

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Seine Befürchtung: "Wenn man es mit den spielerischen Fähigkeiten übertreibt, dann kommt auch mal ein Gegner, der sagt, das lasse ich mit mir nicht machen. Das muss er lernen." Es sei kein Zeichen für mangelnden Respekt. Doch gerade weil sich Dahoud dabei "überhaupt nichts" denke, "mache ich ihn auf solche Dinge aufmerksam". Er wolle ihn schlichtweg schützen.

Ist der Hype der letzten Wochen verantwortlich? "Vielleicht", meint Schubert, der Dahoud erst zum zweiten Mal in der Bundesliga durchspielen ließ, "sollten wir den Jungen alle mal in Ruhe lassen, damit er nächste Woche auch so spielt." Nur ohne die "Spinnereien" eben.

jpe

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