Champions League

Schubert: "Kein Grund, in Ehrfurcht zu erstarren"

Dauerbrenner Stindl: Barça und die Krone

Schubert: "Kein Grund, in Ehrfurcht zu erstarren"

Fordert am Tag seiner Vertragsverlängerung einen mutigen Auftritt seiner Truppe: Andre Schubert.

Fordert am Tag seiner Vertragsverlängerung einen mutigen Auftritt seiner Truppe: Andre Schubert. Getty Images

0:4 unterlagen die Borussen zum Auftakt ihrer zweiten Champions-League-Saison bei Manchester City. Und nun? "Mutig spielen", gibt Schubert den Seinen vor, "wir müssen unsere Stärken nutzen und die des Gegners eindämmen."

Stärken nutzen? Da ist zum Beispiel die Heim-Atmosphäre im Borussia-Park, wo die Fohlen zuletzt zur Heim-Macht wuchsen. Zehn Bundesligaspiele in Folge wurden gewonnen, zudem gab es das locker herausgeschossene 6:1 in der Qualifikationsrunde zur Champions League gegen die Young Boys Bern. Bei ihren beiden jüngsten Auftritten überzeugten die Borussen freilich nicht restlos, holten etwas glücklich einen Punkt in Leipzig (1:1) und mühten sich zu einem 2:0 gegen Ingolstadt.

Stindl: "Solche Spiele gewinnt man nur als Mannschaft"

Nun wartet also ein ganz anderes Kaliber. "Der FC Barcelona ist etwas Besonderes, einer der größten Vereine der Welt", bestätigt auch Kapitän Lars Stindl, der sich am Samstag gegen Ingolstadt mit seinem Treffer zum 1:0 gegen Ingolstadt einmal mehr als Türöffner betätigte. "Wir wollen uns mit solchen Teams messen. Wir müssen konzentriert verteidigen und dürfen uns kaum Fehler erlauben. Solche Spiele gewinnt man nur als Mannschaft."

Mit bisher 665 Einsatzminuten ist der Ex-Hannoveraner in dieser Saison erwartungsgemäß einer der Dauerbrenner im Team von Andre Schubert, der angesichts der hohen Belastung gern rotieren lässt. Wenig überraschend führen zwei zentrale Figuren die Wertung der Feldspieler an, nämlich Christoph Kramer und Andreas Christensen.

Raffael wieder im Training

Im Normalfall gehört natürlich auch Raffael zu den Spielern, auf die Schubert äußerst ungern verzichtet, doch der Brasilianer fehlte zuletzt wegen Adduktoren-Problemen, wurde zur Halbzeit gegen Bremen ausgewechselt, war in Leipzig und gegen Ingolstadt draußen. Beim Training am Dienstag aber mischte der Brasilianer wieder mit und ist am Mittwoch fest eingeplant, womöglich in einem Offensiv-Trio neben Stindl und Thorgan Hazard oder André Hahn.

"Wir haben schon gezeigt, dass wir auch gegen richtig gute Mannschaften dagegenhalten können", sagt Vor-Arbeiter Stindl. Seine respektvolle Einschätzung: "In der vorigen Saison hatten wir auch schon große Teams in unserer Gruppe. Aber der FC Barcelona setzt dem ganzen natürlich noch die Krone auf."

Oliver Bitter

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