Bundesliga

Schröder zu Winter-Zugängen: "Aktuell ist das nicht geplant"

Mainzer Mateta, Ji und Bell kehren zurück

Schröder zu Winter-Zugängen: "Aktuell ist das nicht geplant"

Baut auf die Rekonvaleszenten: Mainz-Sportvorstand Rouven Schröder.

Baut auf die Rekonvaleszenten: Mainz-Sportvorstand Rouven Schröder. imago images

"Wir stellen uns im Winter alleine durch die Rückkehr von Jean-Philippe Mateta, Dong-Won Ji und Stefan Bell ja wieder neu auf. Da kommen drei potenzielle Stammspieler zurück, die für eine neue Konkurrenzsituation sorgen und eine andere Ausstrahlung auf dem Platz mitbringen", sagt Schröder und plant deswegen derzeit nicht mit externen Neuen: "Ein Neuzugang müsste genau passen. Aktuell ist das nicht geplant." Die Reha bei den drei Langzeitverletzten läuft so, dass alle möglicherweise noch in der Hinrunde wieder in der Bundesliga auflaufen könnten, ansonsten "allerspätestens zum Winter-Trainingslager dazustoßen".

Die Rückkehr der beiden Angreifer Mateta, der in der Vorsaison 14 Bundesligatreffer erzielte, und Ji sowie Abwehr-Routinier Bell ist auch ein Grund, dass Schröder trotz des durchwachsenen Starts weiter Zuversicht ausstrahlt: "Wenn Mateta wieder fit ist, wissen wir, dass er uns einen Mehrwert bringt. Ji ist ein Allrounder, der die Bundesliga kennt, und Bello ist eine Identifikationsfigur, die weiß, wie Schlachten geschlagen werden. Das gibt auch einer Gruppe mehr Sicherheit und ein ganz anderes Gefühl auf dem Platz, bei uns, aber auch beim Gegner."

Im Interview in der Donnerstagausgabe äußert sich Schröder dazu, wie die 0:8-Niederlage in Leipzig aufgearbeitet wurde, welche Verantwortung die Mannschaft hat, wie wichtig Vertrauen ist und warum er lieber rational als emotional mit Negativerlebnissen umgeht.

Michael Ebert, Patrick Kleinmann

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