Bundesliga

Rouven Schröder lässt die Zukunft von Mainzer Spieler offen

Ohne Transfererlöse kein Kaderumbau beim 1. FSV

Schröder lässt die Zukunft von Brosinski und Bell in Mainz offen

Verbleibt in Mainz? Daniel Brosinski (links) und Stefan Bell kämpfen um neue Verträge beim 1. FSV.

Verbleibt in Mainz? Daniel Brosinski (links) und Stefan Bell kämpfen um neue Verträge beim 1. FSV. imago images

"Brosi und Bello haben in den vergangenen Wochen richtig angeschoben. Die Gespräche mit ihnen werden wir aber sicher nicht öffentlich ankündigen", sagte Schröder an diesem Montag in der Video-Medienrunde. Brosinski (31) ist seit sechs Jahren im Verein und Bell (28) mit zwei kurzen Unterbrechungen sogar seit 2007. Er ist im NLZ der 05er ausgebildet worden. Die Verträge der beiden enden am 30. Juni. "Es sind noch keine Entscheidungen gefallen", versicherte Schröder.

Am Dienstag nächster Woche enden auch die Leihverträge von Jeffrey Bruma (28) und Taiwo Awoniyi (22). "Bei Jeffrey wissen wir wohl alle, dass er nach Wolfsburg zurückgeht", erklärte der Sportvorstand. Schröder ärgerte sich in diesem Zuge über wilde Spekulationen, warum Bruma seit drei Spielen nicht mehr zum Kader gehört, was freilich auch dadurch befeuert wurde, dass Mainz eine Verletzung des Innenverteidigers nicht kommunizierte. "Er hat seit drei Wochen eine Knieproblematik", erläuterte der 05-Manager heute.

Spielersteckbrief Brosinski
Brosinski

Brosinski Daniel

Spielersteckbrief Bruma
Bruma

Bruma Jeffrey

Spielersteckbrief Bell
Bell

Bell Stefan

Spielersteckbrief Awoniyi
Awoniyi

Awoniyi Taiwo

Spielersteckbrief Kunde
Kunde

Malong Kunde

Trainersteckbrief Beierlorzer
Beierlorzer

Beierlorzer Achim

"Wir müssen keinen Spieler verkaufen"

Keine Aussage traf Schröder zu Awoniyi, der ab 1. Juli wieder beim FC Liverpool unter Vertrag steht, wo der Nigerianer in den vergangenen Jahren freilich nie spielte. Er wurde mehrfach verliehen. Nach der Leistungssteigerung des Stürmers in den vergangenen Wochen scheint Mainz nicht völlig abgeneigt, weiterhin auf die Dienste Awoniyis zu setzen.

"Wir müssen keinen Spieler verkaufen, aber um wieder zu investieren, um den Kader umzustrukturieren, wird es auch von Nöten sein, dass man gewisse Hebel in Bewegung setzt. Das Transferfenster wird sich erst später bewegen, das spürt man jetzt deutlich. Es gibt gewisse Vorgespräche, aber es kommt nichts ins Rollen - und das werden wir definitiv brauchen, um gewisse Dinge umzusetzen", sagte der Sportvorstand.

Verabschiedet sich Kunde?

Kunde könnte sich eine Rückkehr nach Spanien vorstellen.

Über Atletico Madrid in Deutschland beim 1. FSV Mainz gelandet - und nun wieder zurück: Mittelfeldmann Kunde. imago images

Derweil bringt sich Mittelfeldspieler Kunde (24), der noch bis 2022 unter Vertrag steht, bei seinem Ex-Verein Atletico Madrid ins Gespräch. "Die Dinge laufen für mich gut in Mainz, aber wenn ich ein besseres Angebot bekomme, weiß ich nicht, warum ich nicht wechseln sollte", sagte er der spanischen Zeitung "AS". Auch einer Rückkehr zum spanischen Top-Klub Atletico Madrid, bei dem er zwischen 2013 und 2016 seine ersten Schritte als Profi machte, würde Kunde sofort zustimmen: "Ich würde mich freuen, ich schulde Atletico viel. Dass ich jetzt hier bin, bei Mainz in der Bundesliga, das verdanke ich Madrid. Sie müssen zuerst anrufen, aber wenn sie das tun sollten, würde ich mit großem Stolz zurückkehren."

Michael Ebert

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