Basketball

NBA: Dennis Schröder in Quarantäne - Dämpfer für Mavericks und Lakers

Antetokounmpo und Durant schaukeln sich hoch

Schröder in Quarantäne - Dämpfer für Mavs und Lakers

Auch das zweite Spiel nach seinem Comeback ging verloren: LeBron James.

Auch das zweite Spiel nach seinem Comeback ging verloren: LeBron James.

Dennis Schröder fehlt den Lakers auf unbestimmte Zeit, weil er erneut in Isolation musste. Dies war kurz vor dem Heimspiel des Champions gegen die Toronto Raptors bekannt geworden. Schröder sei im Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll der NBA, teilten die Kalifornier am Sonntag gut drei Stunden vor Beginn des Heimspiels gegen die Toronto Raptors mit, ohne weitere Details zu nennen. Diese Begründung gibt es in dieser Saison normalerweise bei Spielern, die entweder selbst positiv auf das Coronavirus getestet worden sind oder als Kontakt einer positiv getesteten Person gelten. "Das ist ein großer Verlust", sagte Trainer Frank Vogel. Er könne keine weiteren Angaben machen, sagte er unter Verweis auf die Regeln in der Liga.

LeBrons Rückschlag war "zu erwarten"

Ohne den flinken Spielmacher verloren die Lakers gegen die Raptors mit 114:121 und mussten damit die dritte Niederlage nacheinander hinnehmen - und im letzten Viertel auch noch das verletzungsbedingte Aus von LeBron James. Der 36-Jährige bestritt sein zweites Spiel nach einer rund sechswöchigen Pause wegen einer Knöchelverletzung. Er kam auf 19 Punkte, sieben Rebounds und sechs Vorlagen, ehe er knapp sieben Minuten vor Schluss das Feld verließ. Trainer Vogel sprach nach der Partie von muskulären Problemen, "die zu erwarten waren". Daher habe man entschieden, James zu dem Zeitpunkt nicht mehr einzusetzen. "Mal sehen, wie er sich morgen fühlt", sagte Vogel nach der Niederlage.

In der Tabelle der Western Conference liegen die Lakers auf Rang sechs direkt hinter den Dallas Mavericks mit Nationalspieler Maxi Kleber, die den Sacramento Kings 99:111 unterlagen. Beide Mannschaften weisen die gleiche Zahl Siege und Niederlagen auf. Kleber spielte von Beginn an und erzielte fünf Punkte, Superstar Luka Doncic kam auf 30. Ebenfalls auf 36 Siege und 28 Niederlagen kommen die Portland Trail Blazers, die bei den Boston Celtics 129:119 gewannen und als Siebter nun im Kampf um die Play-offs Druck ausüben auf die Lakers und die Mavericks.

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Durants 42 reichen den Nets nicht

Im Topspiel des Tages setzten sich die Milwaukee Bucks 117:114 gegen die Brooklyn Nets durch. Kevin Durant kam auf 42 Punkte und verpasste den entscheidenden Wurf bei auslaufender Uhr zum Ausgleich, Giannis Antetokounmpo war mit seinen 49 Punkten für die Bucks noch erfolgreicher. Die Nets (43:22) sind bereits für die Play-offs qualifiziert, die Bucks (40:24) sind als Dritter der Eastern Conference voll auf Kurs. Neuer Spitzenreiter im Osten sind die Philadelphia 76ers (43:21), die beim 113:111 in San Antonio (Joe Embiid mit 34/12) die Overtime brauchten.

Im Westen führen weiterhin die Phoenix Suns (46:18) vor den bilanzgleiche Utah Jazz. Die Suns gewannen dank 32 Punkten von Devin Booker mit 123:120 bei Kellerkind Oklahoma City Thunder.

aho/dpa

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