2. Bundesliga

Robert Leipertz und der lange Atem des 1. FC Heidenheim

Heidenheim siegt auch in Düsseldorf spät

Schon wieder: Leipertz und der lange Atem des FCH

Robert Leipertz (li.) bejubelt zum dritten Mal als Joker einen Heidenheimer Siegtreffer.

Robert Leipertz (li.) bejubelt zum dritten Mal als Joker einen Heidenheimer Siegtreffer. imago images/Norbert Schmidt

"Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da wir das Spiel so kurz vor Schluss für uns entscheiden konnten." Diesen Satz hat Trainer Frank Schmidt nach dem 1:0-Erfolg in Düsseldorf von sich gegeben, als Leipertz in der Nachspielzeit das goldene Tor für den FCH markierte.

Diesen Satz hätte Schmidt aber wohl nach (fast) jedem der bislang sieben Siege der Heidenheimer von sich geben können. Denn sein Team zeigte jeweils Stehvermögen, hatte einfach den längeren Atem.

Da fällt der erste Sieg mit dem Siegtreffer in Ingolstadt (2:1) in der 75. Minute eigentlich aus dem Rahmen, der hatte aber mit Tim Kleindiensts Schuss aus 45 Metern auch einen besonderen Touch. Gegen Dresden (2:1, Leipertz/90.), in Sandhausen (3:1, Mainka/86.), gegen Darmstadt (2:1, Schimmer/84.), gegen Schalke (1:0, Hüsing/89.), gegen Kiel (2:1, Leipertz/85.) und nun wieder gegen Düsseldorf, mit Leipertz' drittem entscheidenden Treffer. Diesmal in Minute 90.+2.

Die letzte Antwort

"Im Endeffekt hatten wir jetzt das Glück, dass wir durch den Treffer kurz vor Schluss mit dem Sieg nach Hause fahren können", meinte Leipertz, der in dem Duell mit der Fortuna allerdings "kein klassisches 0:0-Spiel" gesehen hatte. "Beide Mannschaften sind bis zum Schluss auf den Sieg gegangen, und dann endet es mit dem glücklichen Ausgang für uns."

Das sah auch Schmidt so: "Kurz vor dem Abpfiff kann Klarer das Tor machen und wir dürften uns nicht beschweren, wenn wir verlieren." Doch sein Team wollte "die letzte die Antwort geben". Hat es. Dank Leipertz und dem langen Atem.

nik

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