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"Enttäuschend": Dämpfer für Deutschland-Achter zum WM-Start

Weltmeisterschaft in Racice: Nur Rang vier im Vorlauf

"Schon enttäuschend": Dämpfer für Deutschland-Achter zum WM-Start

Wie schon in Oberschleißheim war auch in Racice Luft nach oben für den Deutschland-Achter.

Wie schon in Oberschleißheim war auch in Racice Luft nach oben für den Deutschland-Achter. IMAGO/Oryk HAIST

Für den Deutschland-Achter hat die WM mit einem Dämpfer begonnen. Im Vorlauf der Titelkämpfe auf der Regattastrecke in Racice (Tschechien) musste sich das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes mit Rang vier begnügen und verpasste damit den direkten Finaleinzug.

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Die Crew um Schlagmann Torben Johannesen (Hamburg) kam mit deutlichem Rückstand hinter der Konkurrenz aus Kanada, den Niederlanden und Australien ins Ziel und ist damit am Freitag im Hoffnungslauf erneut gefordert. Fünf Wochen nach dem fünften Rang bei der Heim-EM in München wäre das Verpassen des Endlaufs eine weitere Enttäuschung.

Wir hatten uns vorgenommen, schnell mit den anderen Booten mitzugehen, das ist nicht richtig gelungen.

Bundestrainer Uwe Bender

"Es ist schon enttäuschend. Wir hatten uns vorgenommen, schnell mit den anderen Booten mitzugehen, das ist nicht richtig gelungen", sagte Bundestrainer Uwe Bender nach Rang vier im Vorlauf bei den Titelkämpfen im tschechischen Racice. Im Training mache es die Mannschaft "sehr gut, aber im Wettkampf kriegen wir das nicht geregelt. Das kann an der Unerfahrenheit der Mannschaft liegen."

Drei DRV-Boote im Soll

Dagegen blieben die restlichen drei am Dienstag in den 14 olympischen Klassen gestarteten DRV-Boote im Soll. Mit jeweils zweiten Hoffnungslauf-Plätzen zogen der Vierer ohne Steuermann, Frauen-Doppelvierer und leichte Frauen-Doppelzweier in das Halbfinale ein.

aho, dpa, sid

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