2. Bundesliga

Schnellhardt im Aufschwung

Darmstadt bangt um Rapp

Schnellhardt im Aufschwung

Darmstadts Fabian Schnellhardt ist ein technisch versierter Mittelfeldspieler.

Darmstadts Fabian Schnellhardt ist ein technisch versierter Mittelfeldspieler. imago images

Vor dem Hintergrund, dass nun mehrere englische Wochen anstehen, gab sich Trainer Markus Anfang zurückhaltend mit Blick auf die Einsatzchancen Rapps: "Weil der Kader nicht so groß ist, müssen wir da ein bisschen vorsichtig rangehen", sagte er.

Profitiert vom Ausfall Palssons hat bislang Fabian Schnellhardt. Der technisch versierte Mittelfeldspieler war bis zur Partie gegen Aue nur zu Kurzeinsätzen gekommen - eine unbefriedigende Situation, wie der Spieler selber einräumte. Doch das gehöre zum Geschäft, da müsse man sich hintenanstellen und sich immer wieder anbieten, sagte der frühere Duisburger.

Anfang: "Dann musst du das auch wertschätzen"

Mit seinem engagierten Auftritt im Testspiel gegen Jahn Regensburg in der Länderspielpause hat sich der 26-Jährige zurück ins Team gespielt. "Wenn sich Spieler so empfehlen, musst du das auch wertschätzen", sagte Anfang und fügte an: "Er hat sich nie hängen lassen."

Der Coach hofft nach eigener Aussage, dass dies auch ein Vorbild für andere Spieler sei, die derzeit nicht so zum Zuge kommen. Denn man werde in der langen Saison sicher noch öfter die Aufstellung variieren müssen.

Obwohl Schnellhardt - anders als Palsson oder auch Rapp - auf der Sechserposition kein typischer Abräumer ist, habe das kaum Auswirkungen auf die Taktik. Schnellhardt bringt laut Anfang mit seiner Spielintelligenz einfach andere Qualitäten auf dieser Position ein.

Besondere Partie für Anfang

Düsseldorf ist für den 46-jährigen Coach ein besonderes Pflaster, schließlich wurde er dort Profi und spielte vier Jahre lang für die Fortuna. "Ich habe große Emotionen für Düsseldorf, aber natürlich werde ich alles dafür tun, jetzt dort mit Darmstadt zu gewinnen", sagte er.

Die Fortuna sei als Bundesliga-Absteiger sehr heimstark, habe zu Hause drei Heimspiele gewonnen und einmal Remis gespielt. Das 0:5 zuletzt beim VfL Bochum sei unglücklich gelaufen und sicher kein Gradmesser für die bevorstehende Partie.

Stephan Köhnlein

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