Bundesliga

Schmidt: "Funken nicht springen lassen"

Mainz: Onisiwo wohl spielberechtigt, aber verletzt

Schmidt: "Funken nicht springen lassen"

Mainz-Coach Martin Schmidt will verhindern, dass Hannover "sofort durch die Decke knallt".

Mainz-Coach Martin Schmidt will verhindern, dass Hannover "sofort durch die Decke knallt". Getty Images

Was Schmidt meint: "Nach außen ist das eine klare Sache, wenn der Achte gegen den 18. spielt. Aber man weiß, dass so ein Spiel schnell vom sportlichen in den mentalen Bereich geht." Für sein Team heißt es also, die Favoritenrolle anzunehmen und zugleich den Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen.

Denn der sei ohnehin nicht mehr mit dem Hannover 96 der Hinrunde zu vergleichen, das die Nullfünfer mit 3:0 (Tore: Muto/2, Malli) aus der Arena schossen. "Die haben das Team neu aufgestellt: neuer Trainer, neue Spieler, neue Taktik, neue Systematik", sagt Schmidt. Umso gefährlicher seien die Niedersachsen nun. "Teams, die hinten stehen und erwachen, knallen sofort durch die Decke. Deshalb müssen wir sehen, dass der Funken nicht springt."

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Beim Ersticken des Feuers nicht zur Verfügung stehen Philipp Klement, Elkin Soto und Emil Berggreen (Aufbautraining). Auch Karim Onisiwo fehlt wegen einer Zehenprellung. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten für den Österreicher. Christian Heidel erwartet die Spielberechtigung für den Offensivmann am Freitag. "Morgen dürfte der Entscheid der FIFA eintreffen", sagt der Manager, der sich zu 99 Prozent sicher ist, dass der 23-Jährige sofort die Freigabe erhält.

Onisiwo war im Winter ablösefrei nach Mainz gekommen, nachdem das zuständige Arbeits- und Sozialgericht seinen Vertrag mit dem SV Mattersburg für ungültig erklärt hatte. Die Burgenländer kündigten rechtliche Schritte gegen das Urteil an und verweigerten die Freigabe. Damit landete das Thema bei den Verbänden und sollte nun fristgerecht mit dem morgigen Freitag erledigt sein.

Benni Hofmann