2. Bundesliga

Schmidt vermisst Einstellung und Zweikampfverhalten

Heidenheims Trainer ärgert sich vor allem über die 1. Hälfte

Schmidt vermisst Einstellung und Zweikampfverhalten

Heidenheims Trainer Frank Schmidt ärgerte sich vor allem über die erste Hälfte.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt ärgerte sich vor allem über die erste Hälfte. imago images

Schon bei den Niederlagen auf St. Pauli (2:4) und in Aue (1:2) sowie beim 1:1 gegen Osnabrück hatten die Heidenheimer nach ruhenden Bällen Gegentore schlucken müssen. Dieses Bild wiederholte sich am Freitagabend in Düsseldorf, als der FCH nach einer guten halben Stunde im Anschluss an einen Freistoß den letztlich entscheidenden Gegentreffer zum 0:1 hinnehmen musste.

Fortunas Sobottka traf nach der abgefälschten Hereingabe wuchtig zum 1:0 - trotz "klarer Zuteilung", so Trainer Schmidt, dem bereits die Entstehung des Düsseldorfer Treffers überhaupt nicht passte. "Wir bekommen das Gegentor, als wir uns auf dem Flügel nicht gut anstellen", so der 46-Jährige. Linksverteidiger Jonas Föhrenbach pflichtete seinem Coach bei: "Das 0:1 fällt wieder nach einem Standard und darf natürlich nicht passieren."

Schmidt reagiert zur Pause

Ohnehin vermisste Heidenheims Trainer über den gesamten Verlauf der ersten Hälfte Handlungsschnelligkeit, Emotionalität und Zweikampfverhalten. Dementsprechend musste Schmidt in der Pause "personell, aber auch Grundlegendes von der Einstellung her verändern" und schickte mit Thomalla, Schimmer und Sessa gleich drei frische Kräfte neu aufs Feld.

Zwar sollte der Ausgleich trotz einer Vielzahl an Chancen nicht mehr glücken, dennoch war Schmidt mit den zweiten 45 Minuten durchaus einverstanden. Den Finger legte der gebürtige Heidenheimer trotzdem noch einmal in die Wunde: "Unterm Strich, wenn man gewinnen will, braucht man 90 Minuten plus Nachspielzeit diese Einstellung. Daran müssen wir dringend arbeiten." Die nächste Chance bietet sich den Ostwürttembergern am kommenden Freitag gegen Aufsteiger Würzburg (18.30 Uhr).

ssc

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