Bundesliga

Mainz-Trainer Martin Schmidt spürt vor dem Duell mit dem FC Schalke 04 die "Jetzt-erst-recht-Stimmung"

Mainz: Bangen um Bussmann

Schmidt spürt die "Jetzt-erst-recht-Stimmung"

Trifft mit seiner Mannschaft am Wochenende auf Schalke: Mainz-Trainer Martin Schmidt.

Trifft mit seiner Mannschaft am Wochenende auf Schalke: Mainz-Trainer Martin Schmidt. imago

Dann nämlich gastiert die eigene U 23 im Drittliga-Derby um 19 Uhr beim SV Wehen-Wiesbaden. "Wir gehen fast alle dahin, große Teile der Mannschaft, zudem das Trainerteam", erklärte Schmidt nach der Einheit am Mittwochvormittag. Ein Teil seiner Truppe ist sogar schon beim Kader von Sandro Schwarz, namentlich Suat Serdar, Gerrit Holtmann, Jannik Huth und Aaron Seydel. In dieser für die U 23 englischen Woche habe es keinen Sinn gemacht, sie aus dem Rhythmus zu nehmen. Allerdings merkt Schmidt an, dass Serdar vor dem Duell mit Schalke am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) möglicherweise zum Bundesliga-Trainingskader zurückkehren werde.

Ein Schritt, den Karim Onisiwo in dieser Woche gemacht hat. Der Österreicher ist nach seinem Knochenödem und wochenlangen Aufbaueinheiten zurück im Mannschaftstraining. "Wir werden bei ihm allmählich steigern", sagt Schmidt, der noch um Gaetan Bussmann bangt. Beim Linksverteidiger steht eine finale Untersuchung der Adduktoren an. Zuletzt joggte der Franzose nur.

Spielersteckbrief S. Serdar
S. Serdar

Serdar Suat

Spielersteckbrief Holtmann
Holtmann

Holtmann Gerrit

Spielersteckbrief Huth
Huth

Huth Jannik

Spielersteckbrief Seydel
Seydel

Seydel Aaron

Spielersteckbrief Onisiwo
Onisiwo

Onisiwo Karim

Voller Fokus auf die Partie gegen Schalke

Der Rest ist laut Schmidt angehalten, "eine intensive Trainingswoche" hinzulegen. Was der Schweizer bislang sieht, gefällt ihm. Die Botschaft ist klar: "Wenn du ein vermeintlich wichtiges Spiel verlierst, muss du die Punkte anderswo zurückholen. Das ist jetzt Schalke. Die Jetzt-erst-recht-Stimmung ist im Team da, die Situation ist jedem klar. Es war vor drei, vier Wochen schwieriger, dem Team zu sagen: Die Tabelle ist gefährlich." Von dieser Tatsache sollte sich bei drei Punkten Vorsprung auf Rang 16 in Mainz niemand ablenken lassen.

Benni Hofmann