2. Bundesliga

Dresdens-Coach mit Testspieler Ibrahima Traoré zufrieden

Dynamo Dresden zuletzt mit drei Niederlagen am Stück

Schmidt mit Traoré zufrieden: "Erster Eindruck gut, alles weitere wird sich zeigen"

Gegen Bremen soll es wieder was zu jubeln geben: SGD-Trainer Alexander Schmidt weiß um die Herausforderung gegen Bremen. 

Gegen Bremen soll es wieder was zu jubeln geben: SGD-Trainer Alexander Schmidt weiß um die Herausforderung gegen Bremen.  imago images/Jan Huebner

Erst verlor die SGD nach nur vier Spieltagen den notenbesten Innenverteidiger der Liga Tim Knipping wegen einer Knieverletzung, dann mussten Patrick Weihrauch und Patrick Wiegers unters Messer, am Montag dann die nächste Hiobsbotschaft: Außenbahnspieler Panagiotis Vlachodimos zog sich im Spiel gegen den SV Darmstadt (0:1) einen Kreuzbandriss zu. Als wenn das nicht schon genug wäre, muss Trainer Schmidt auch auf Julius Kade verzichten, der 22-Jährige fehlt gelb-rot-gesperrt.

"Wir sind natürlich nicht glücklich über die zahlreichen Verletzungen, die uns schon ein Stück weit zurückgeworfen haben", erklärte der SGD-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Bremen-Spiel. Seine Mannschaft startete sehr gut in die Saison und hatte nach vier Spieltagen bereits zehn Punkte auf dem Konto. Es folgten aber die Niederlagen gegen Paderborn (0:3), in Heidenheim (1:2) und zuletzt in Darmstadt. Rang zehn in der Tabelle vor dem achten Spieltag ist aber für einen Aufsteiger allemal beachtenswert - nur eine weitere Niederlage gegen Bremen könnte schnell in eine Abwärtsspirale münden.

Sollbauer: "Lehren ziehen und auf die eigenen Tugenden konzentrieren"

Michael Sollbauer, der zu Beginn der Saison neben Knipping spielte, kennt den "großen Namen" Werder Bremen und die Ergebnisse der letzten Wochen. Für ihn ist die Sache gar nicht so kompliziert: "Wir müssen unsere Lehren aus den Fehlern in den vergangenen Spielen ziehen und uns auf unsere Tugenden konzentrieren." Sein Ziel sei es immer, zu Null zu spielen - auch gegen die offensiv immer besser werdenden Bremer sei das nicht anders.

Werder ist ein Team, das eine große Qualität hat und vor allem in der Offensive sehr beweglich agiert.

Alexander Schmidt

Dass der SVW vorne über gewisse Stärken verfügt, wollte auch Alexander Schmidt nicht vergessen: "Werder ist ein Team, das eine große Qualität hat und vor allem in der Offensive sehr beweglich agiert. Das wird eine große Herausforderung." Eine, die sein Team aber meistern kann - "Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir gegen spielerisch starke Teams bestehen können".

Alles sei ohnehin nicht zu hinterfragen, so Sollbauer. "Die Mannschaft zieht im Training voll mit und der gemeinsame Weg ist jedem klar." Neben dem 31-Jährigen steht meist Sebastian Mai im defensiven Zentrum. Dynamos Kapitän hat eine besondere Verbindung zu den Grün-Weißen: Sein Bruder, Lars Lukas, spielt seit dieser Saison in Bremen. Besonders nervös sei er aber nicht, erklärte Sollbauer: "Er freut sich darauf und ist professionell genug, sich voll und ganz auf das Spiel zu fokussieren."

Traoré überzeugt spielerisch und charakterlich

Eine weitere, interessante Personalie - diesmal auf Seiten der Hausherren - ist Ibrahima Traoré. Der langjährige Spieler von Borussia Mönchengladbach war seit Saisonende vertragslos und stellte sich vergangene Woche in Sachsen vor. SGD-Chefcoach Schmidt war zufrieden: "Der erste Eindruck war sowohl auf dem Platz als auch charakterlich gut. Alles weitere werden die nächsten Trainingseinheiten und Gespräche zeigen." Mit 175 Bundesligaspielen und internationaler Erfahrung würde der 33-Jährige wohl manchem Zweitligisten weiterhelfen.

kon

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