Bundesliga

VfL Wolfsburg lehnt Angebot von RB Leipzig für Maxence Lacroix ab

RB Leipzig bietet für den Wolfsburger Innenverteidiger

Schmadtke: "Wir haben ein Angebot für Lacroix abgelehnt"

RB Leipzig hätte Maxence Lacroix gerne verpflichtet, doch der VfL Wolfsburg lehnte das Angebot für seinen Innenverteidiger ab.

RB Leipzig hätte Maxence Lacroix gerne verpflichtet, doch der VfL Wolfsburg lehnte das Angebot für seinen Innenverteidiger ab. imago images

Dass es Interesse an Maxence Lacroix gibt, überrascht nach dessen Leistungen in seiner Bundesliga-Debütsaison (30 Partien, kicker-Notenschnitt 3,03) niemanden in Wolfsburg. Konkret wird dies nun im Fall von RB Leipzig. "Sky" hatte berichtet, dass die Sachsen mit einer 20-Millionen-Euro-Offerte beim VfL abgeschmettert sind. Die Zahl bestätigen möchte Jörg Schmadtke nicht, Fakt aber ist: "Ja, wir haben ein Angebot für Lacroix abgelehnt."

Zuvor war der VfL offiziell über das Leipziger Interesse informiert worden, anschließend kam das schriftliche Kaufangebot. Jedoch stößt dies in Wolfsburg auf wenig Gegenliebe. "Es ist nicht von Interesse", unterstreicht Schmadtke, "wir gehen davon aus, dass Maxence ein Bestandteil unseres Kaders bleibt." Bekannt ist freilich auch: Unverkäuflich ist beim VfL niemand, wenn ein Angebot für alle Parteien passt, ist ein Wechsel in jedem Fall des Kaders möglich. Auch bei Lacroix, der vor einem Jahr für fünf Millionen Euro vom FC Sochaux kam und einen Vertrag bis 2024 besitzt - ohne Ausstiegsklausel. Wo die Wolfsburger Schmerzgrenze liegt, ist nicht ganz klar, als Maßstab dient dem VfL indes der Transfer von Leipzigs Ibrahima Konaté (14 Spiele, kicker Notenschnitt 3,33), der nun für bis zu 46 Millionen Euro nach Liverpool wechselt.

Kölns Bornauw als möglicher Ersatz

Einen möglichen Lacroix-Ersatz hätte Wolfsburg jedenfalls schon an der Angel. Sebastiaan Bornauw (1. FC Köln) würde sich gerne in Richtung VfL verändern, jedoch kommen der FC und der VfL finanziell bislang ebenfalls nicht auf einen Nenner. Hier wurde ein erstes VfL-Angebot in Höhe von acht Millionen Euro abgelehnt. Denkbar wäre in diesem Fall, dass Wolfsburg als mögliche Verhandlungsmasse gesprächsbereit wäre bei Elvis Rexhbecaj, der zuletzt an Köln verliehen war. Beim Mittelfeldmann zog der FC die Kaufoption in Höhe von sieben Millionen Euro jedoch nicht.

Thomas Hiete

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