2. Bundesliga

Schiedsrichter Schröder wehrt sich: "Kein Fehlverhalten"

Referee weist Anschuldigungen von sich

Schiedsrichter Schröder wehrt sich: "Kein Fehlverhalten meinerseits"

Welche Worte sind hier gefallen? Schiedsrichter Robert Schröder schickt Aaron Opoku vom Feld.

Welche Worte sind hier gefallen? Schiedsrichter Robert Schröder schickt Aaron Opoku vom Feld. IMAGO/MIS

Der Referee aus Hannover soll sich in seiner Wortwahl gegenüber Aaron Opoku vergriffen haben, hieß der Vorwurf, der unter anderem von Jonas Meffert erhoben wurde. "Ich habe keine Beleidigungen gesagt und es sind auch keine Beleidigungen gefallen", sagte Schröder allerdings bei Sky.

Der 36-Jährige Referee sah die Vorkommnisse indes ganz anders als die Hamburger Seite. "Die Spieler, die dann die Rote Karte gekriegt haben, haben von mir die Ansage bekommen, das Spielfeld zu verlassen. Das taten sie nicht, also habe ich das mit Nachdruck getan. Aber ich habe kein Fehlerverhalten meinerseits gesehen", erklärte Schröder. "Ich habe den Spielern klar gesagt, dass wir über solche Szenen nicht zu diskutieren brauchen und dass ich es nicht verstehen kann, dass so lange diskutiert wird bei für mich so klaren Vergehen."

Opoku flog nur acht Minuten nach seiner Einwechslung wegen eines brutalen Fußtritts gegen Fabian Holland (64.) mit Rot vom Platz. Überzogen war indes die Rote Karte wegen Tätlichkeit gegen Torschütze Ransford Königsdörffer (89.). Auch der protestierende HSV-Sportvorstand Jonas Boldt musste nach einem Platzverweis auf die Tribüne.

tru

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