2. Bundesliga

1. FC Nürnberg: Manuel Schäffler erklärt sein Erfolgsgeheimnis

FCN-Torjäger exklusiv

Schäffler: "Wechseln muss ich nicht mehr unbedingt"

Traf in sieben Einsätzen fünfmal: Manuel Schäffler.

Traf in sieben Einsätzen fünfmal: Manuel Schäffler. imago images

Er weiß, "dass es platt klingt". Und dennoch sagt Manuel Schäffler im kicker-Interview (Donnerstagsausgabe) über die Ambitionen des 1. FC Nürnberg: "Wir wollen uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln." Und "als Nächstes bei Ballbesitz besser werden."

Es sind bescheidene Ziele, die der FCN-Torjäger nach außen trägt. Denn er weiß, dass der Club "in den vergangenen zwei Jahren sportlich viel auf die Fresse bekommen" hat und auch trotz des jüngsten, "eklig errungenen" Sieges in Paderborn noch nicht da steht, wo er gerne hin möchte. "Wenn man bedenkt, welche Zeit der Club mit dem Fast-Abstieg hinter sich hat, und den Neubeginn einbezieht", so Schäffler, dann sei die Ausbeute von 13 Punkten nach zehn Spielen "okay".

Mir hat mal jemand gesagt, bei mir sei es wie mit gutem Wein.

Schäffler über seine ansteigende Form in den vergangenen Jahren

Immerhin trennen die Franken auch nur vier Zähler von Relegationsrang drei (Bochum), die enge Lage in der Liga hat für Schäffler verschiedene Gründe. Zum einen Corona, zum anderen die fehlenden Fans. "Man merkt, dass die Energie der Emotionen von außen fehlt, deshalb geht es so eng wie lange nicht mehr zu."

Schäffler selbst hat mit Eigenmotivation offensichtlich keine Probleme. Nach seinem Sommer-Wechsel aus Wiesbaden steuerte der 31-Jährige in sieben Einsätzen fünf Tore und zwei Vorlagen bei. "Mir hat mal jemand gesagt, bei mir sei es wie mit gutem Wein", scherzt er und erklärt seine konstanten Leistungen in den vergangenen Jahren so: "Ich habe erst mit 25, 26 verstanden, dass für eine optimale Leistungsfähigkeit Dinge dazugehören, die nicht so viel Spaß machen. Ich arbeite an meinem Körper jeden Tag."

Wo das noch hinführt? Die Bundesliga, sagt Schäffler, "war immer mein Ziel. Der Traum lebt noch." Das heißt allerdings nicht, dass er den FCN wieder verlassen möchte. "Wechseln muss ich nicht mehr unbedingt."

mkr/lin

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