Bundesliga

SC Freiburg-Vorstand Leki: "Sind ein kerngesunder Verein"

Sport-Club Freiburg steigert Umsatz- und Mitgliederzahlen

SC-Vorstand Leki: "Sind ein kerngesunder Verein"

Präsentierte starke zahlen beim SC Freiburg: Finanzvorstand Oliver Leki.

Präsentierte starke zahlen beim SC Freiburg: Finanzvorstand Oliver Leki. picture alliance/dpa

Im kicker-Interview im September hatte Finanzvorstand Oliver Leki bereits angekündigt, dass der Sport-Club auch in der Saison 2021/22 wieder einen Gewinn gemacht hat, ohne konkrete Zahlen nennen zu dürfen. Die reichte er nun in der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend in der Neuen Messe in Freiburg vor rund 570 Mitgliedern nach. Der Umsatz stieg auf 114,9 Millionen Euro (Vorjahr 110,1 Millionen Euro), und der Gewinn auf zwei Millionen Euro (9,8 Millionen Euro).

"Das DFB-Pokalfinale hat erheblich dazu beigetragen, dass wir auch in diesem Jahr wieder in der Gewinnzone gelandet sind", erklärte Leki. Hauptgrund sind die dadurch eingenommenen Fernsehgelder. Dass der Sport-Club "auch durch die dritte von Corona belastete Saison stabil durchgekommen ist", hänge aber auch mit der höheren Zahl an Sponsoren und den besser dotierten Verträgen durch das neue Europa-Park-Stadion zusammen.

Auch das Eigenkapital hat sich erneut erhöht

Bemerkenswert ist auch das Eigenkapital der Freiburger, das sich ebenfalls erneut erhöht hat auf 95 Millionen Euro (93 Millionen Euro). "Das ist nicht selbstverständlich und in der Bundesliga eine Ausnahme, wir sind ein kerngesunder Verein", freute sich Leki. Immer weiter in die Höhe schnellen auch die Mitgliederzahlen, auf mittlerweile über 46.000. Vor fünf Jahren waren es noch rund 15.000. "Es ist eine erstaunliche Entwicklung, die es aber zu organisieren gilt", sagte der SC-Vorstand.

Er nahm auch Bezug auf die aktuelle Situation des Corona-gebeutelten Trainerteam des Profikaders. "Was ihr gerade leistet, ist außergewöhnlich", sagte Leki unter großem Applaus der Mitglieder. Der war auch Sportvorstand Jochen Saier sicher, als er den sportlichen Rückblick präsentierte, der für alle Teams positiv ausfiel. Er betonte erneut, dass es keinen anderen Klub in der Liga gibt, der mit erster und zweiter Mannschaft bei den Männern und Frauen in der höchstmöglichen Spielklasse vertreten ist. Wie in der Vorsaison gehören zudem zwölf Spieler zum Bundesligakader, die im eigenen Verein mit ausgebildet wurden. "Ein Weg, in dem viel Herzblut steckt, und dem wir treu bleiben wollen", sagte Saier.

Daniela Frahm

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