Bundesliga

Sankoh, Wolf und Maglica dürfen sich bei den VfB-Profis zeigen

Stuttgarts Trainer bittet in dieser Woche wieder Talente zum Profitraining

Sankoh, Wolf und Maglica dürfen sich zeigen

Auf dem Sprung zu den Profis: Mohamed Sankoh.

Auf dem Sprung zu den Profis: Mohamed Sankoh. imago images

Während sich der Teil der Stammkräfte noch mit einer leichten Einheit auf die anstehende Trainingsarbeit in dieser Woche vorbereiten durfte, mischten sich die drei Jungprofis vormittags bereits unter die zweite Bundesligagarnitur der Schwaben. Bevor es am Nachmittag gemeinsam in die Vorbereitung auf die Partie gegen Schalke weitergeht. Dass Talente aus dem Nachwuchsleistungszentrum bei den Profis mitmischen dürfen, ist nichts Ungewöhnliches. Die Einladung an Innenverteidiger Maglica, Mittelfeldspieler Wolf und Stürmer Sankoh ist nicht die erste und ging entsprechend bereits vor Tagen raus.

Gerade Sankoh ist eine besonders spannende Personalie. Der Angreifer, der im Sommer für eine Ausbildungsentschädigung von rund 150.000 Euro von Stoke City geholt wurde, gehörte zum Saisonbeginn eigentlich dem Kader der U 19 an.

Nach wenigen Einsätzen, in denen der Niederländer zwei Tore und drei Assists beisteuerte, folgten Corona und die Spielbeschränkungen für die U-Mannschaften. Eine Zwangspause, die die Talente aus der Jugend besonders in ihrer Entwicklung trifft. Um dem 17-Jährigen weiter Spielzeit zu verschaffen, wurde Sankoh zur U 21 in die Regionalligamannschaft abkommandiert, wo er mittlerweile stark aufspielt. In elf Einsätzen erzielte er neun Treffer, bereitete drei weitere vor.

Der Weg zurück in die U 19 scheint unwahrscheinlich, der Weg zu den Profis dagegen sicher. Dennoch bremst Matarazzo überhöhte Erwartungen und verweigert eine tiefergehende Einschätzung. Die Zeit, dass der Cheftrainer mehr zu Sankoh zu sagen hätte, käme noch. "Er ist noch nicht soweit, dass der Cheftrainer so deutlich über ihn spricht. Er ist soweit, dass er wieder bei uns mittrainieren, seinen Weg weitergehen und sich aufbauen kann." Alles weitere werde dann folgen. "Ich sehe natürlich das Potenzial in ihm und freue mich auf die nächsten Jahre mit ihm."

George Moissidis