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Eintracht-Coach Glasner: "Das war ein klarer Schritt nach vorne"

Frankfurt: Kostic erzielt das Tor des Tages gegen Sandhausen

Glasner: "Das war ein klarer Schritt nach vorne"

Der hat gesessen: Filip Kostic (#10) nach seinem Treffer zum 1:0.

Der hat gesessen: Filip Kostic (#10) nach seinem Treffer zum 1:0. imago images/Hartenfelser

Trainer Oliver Glasner ordnete seine Elf in einem 3-4-3 an, auffällig: Der offensive Mittelfeldspieler Jesper Lindström agierte als umtriebige Sturmspitze, während der von Haus aus ebenfalls offensiv veranlagte Ajdin Hrustic als Teil einer Doppelsechs mit Rodrigo Zalazar überzeugte.

Defensiv hatte die Eintracht im ersten Durchgang alles im Griff, dank guter Raumaufteilung, Absicherung und Zweikampfführung geriet das Tor von Keeper Diant Ramaj nicht in nennenswerte Gefahr. Das erste Ausrufezeichen setzte Aymen Barkok, der nach einer Hrustic-Ecke den Ball an den Querbalken köpfte (9.). Ansonsten wurde es meist nur dann brenzlig für Sandhausen, wenn Kostic an den Ball kam. Nach zwei gefährlichen Versuchen (10., 29.) saß der dritte Abschluss: Aus rund 30 Metern feuerte der 28-Jährige einfach mal drauf, Sandhausen-Keeper Patrick Drewes sah bei dem Flatterball nicht gut aus (32.).

Glasner tauscht komplett durch - Debüt für Blanco

Zur Pause wechselte Glasner einmal komplett durch und schickte dabei auch zahlreiche Nachwuchsspieler aufs Feld. Zudem feierte Neuzugang Fabio Blanco (17, FC Valencia) auf dem linken Flügel im 3-4-3 sein Profidebüt. Nach anfänglicher Nervosität steigerte sich das junge Team und stand sicher gegen den Ball, es dauerte aber bis zur Schlussphase, ehe einige Möglichkeiten auf beiden Seiten für einen gewissen Unterhaltungswert sorgten. Zunächst vergaben die Gäste in Person von Bashkim Ajdini (32., Latte) und Daniel Keita-Ruel (82., 84.) drei Großchancen, bevor Frankfurt durch Dejan Joveljic (88.) und den agilen Ali Akman (90.) beinahe den zweiten Treffer erzielte.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt. Es gibt immer noch viel Luft nach oben, aber es war ein klarer Schritt nach vorne", resümierte Glasner. Der Coach analysierte: "Mit dem Spiel gegen den Ball war ich sehr zufrieden, auch in eigenem Ballbesitz waren wir sehr ballsicher und haben uns gut positioniert. In der einen oder anderen Situation hatten wir sogar zu viel Absicherung."

Als Manko hob Glasner die in der Tat verbesserungswürdige Besetzung im Sechzehner hervor. "Wir wollen noch mehr Spieler in den Strafraum bringen", betonte der Trainer. Im kommenden Test gegen den Regionalligisten FC Gießen (Dienstag, 16 Uhr) sollte das ein machbarer Auftrag sein. Mehr Spannung verspricht der Härtetest gegen Racing Straßburg am kommenden Samstag (17 Uhr).

Eintracht 1. Hälfte: Ramaj – Chandler, Hasebe, Ndicka – Durm, Zalazar, Hrustic, Kostic – Kamada, Barkok – Lindström

Tore und Karten

0:1 Kostic (32')

SV Sandhausen
Sandhausen

Drewes - Diakhite, Höhn, Zhirov - Ajdini, Bachmann , Zenga, Sicker , Soukou, Gaudino - Testroet

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Ramaj - Chandler , Hasebe , Ndicka - Durm , Zalazar , Hrustic , Kostic , Kamada , Barkok - Lindström

Eintracht 2. Hälfte: Bignetti – Gebuhr, Otto, Irorere – da Costa, Stendera, Hyryläinen, Blanco – Akman, Paciencia – Joveljic

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