Bundesliga

Sabitzer: "Hasenhüttl bringt auch mal Späße rein"

Leipzig: Offensivspieler spricht im Trainingslager

Sabitzer: "Hasenhüttl bringt auch mal Späße rein"

Freut sich auf die Bundesliga: Leipzigs Offensivspieler Marcel Sabitzer.

Freut sich auf die Bundesliga: Leipzigs Offensivspieler Marcel Sabitzer. picture alliance

Aus Leipzigs Trainingslager in Grassau berichtet Andreas Hunzinger

. . . seinen aktuellen körperlichen Zustand:

"Am Anfang merkt man schon, dass es ein Unterschied ist, ob man im Urlaub nur gelaufen ist oder auf dem Platz steht. Das ist eine andere Belastung. Aber ich habe mich gut angepasst und auch Zusatzschichten gemacht, um fit zu werden. Ich fühle mich gut."

. . . das Training unter Ralph Hasenhüttl im Vergleich zu Ralf Rangnick:

"Grundsätzlich ist alles beim Alten geblieben, außer dass es einen neuen Trainer gibt. Übungen, Inhalt, Spielsystem: Das ist gleich. Wir arbeiten an den Dingen, die uns auch im vergangenen Jahr ausgezeichnet haben."

. . . seine persönlichen Eindrücke von Hasenhüttl:

"Ich habe mich bei der Nationalmannschaft mit den Jungs vom FC Ingolstadt ausgetauscht. Ich kannte Herrn Hasenhüttl vorher nicht, bis jetzt ist der Eindruck sehr gut. Er bringt ab und zu auch mal Späße rein und hat sehr viel Ahnung von der Materie. Es gibt wirklich nichts auszusetzen."

. . . das frühe Aus mit Österreich bei der EM:

"Der Schock und die Enttäuschung waren schon riesengroß. Wir hatten überhaupt nicht damit gerechnet, dass wir ein solches Erlebnis haben und gleich in der Vorrunde ausscheiden würden. Deswegen hat es schon ein bisschen gedauert, bis das vergessen war. Zumal es in Österreich auch viel Kritik an der Mannschaft gab. Ich bin dann relativ schnell in den Urlaub gegangen, um möglichst weit weg zu sein und nicht allzu viel mitzubekommen. Als ich wiederkam, hatte sich der Frust dann schon wieder gelegt."

. . . die zweite Hälfte der vergangenen Saison, in der er nur ein Tor erzielte (im ersten Abschnitt sieben):

"Das hat mich nicht großartig beschäftigt. Ein Tor steht zwar in irgendwelchen Live-Tickern, aber ich kann auch gut spielen, ohne dass ich ein Tor erziele oder einen Assist gebe. Für die Zuschauer bist du der gefeierte Held, wenn du ein Tor schießt. Und wenn man keins macht, entsteht für einige manchmal der Eindruck, man habe schlecht gespielt. Ich kann meine Leistung gut einordnen und denke, dass ich im Frühjahr für die Mannschaft wichtig war."

. . . seine Rolle im Konkurrenzkampf bei RB:

"Ich mache mir keinen großen Gedanken darüber, dass ich nicht spielen werde. Ich denke, dass ich in der vergangenen Saison wichtig für die Mannschaft war. Und das wissen die Trainer sicher auch. Aber ich muss beim neuen Coach natürlich einen guten Eindruck machen, mich in jedem Training empfehlen. Jetzt über Stammplätze zu reden, steht mir aber nicht zu."

. . . seine ideale Position:

"Ich kann offensiv viele Positionen ausfüllen. Ich habe schon links, rechts und auch ganz vorne gespielt. Oder auch als hängender Stürmer und auf der Zehn. Dort, wo der Trainer mich sieht, gebe ich mein Bestes."

. . . seine Erwartungen an die Bundesliga und die Ziele von RB:

"Die Gegner werden nicht mehr so defensiv ausgerichtet sein, wie in der 2. Liga. Dort war es so, dass einige Gegner aus ihrer Sicht gegen uns eines der Spiele des Jahres hatten und viele sich hinten reingestellt und auf Konter gelauert haben. Wir sind im Prinzip die gleiche Mannschaft wie im Vorjahr, wir haben nur vier Neuzugänge. Wir wollen das Beste aus uns rausholen. Und wie weit das dann führt und für was es am Ende reicht, wird man sehen."