17:20 - 17. Spielminute

Foulelfmeter
Bale
verschossen
Wales

17:23 - 21. Spielminute

Gelbe Karte (Wales)
Robinson
Wales

17:25 - 22. Spielminute

Tor 1:0
Pavlyuchenko
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Zyryanov
Russland

18:07 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wales)
Ricketts
für Robinson
Wales

18:07 - 47. Spielminute

Gelbe Karte (Wales)
A. Williams
Wales

18:20 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Russland)
Saenko
für Torbinskiy
Russland

18:22 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Wales)
C. Evans
für Vokes
Wales

18:28 - 67. Spielminute

Tor 1:1
Ledley
Linksschuss
Vorbereitung Bale
Wales

18:32 - 73. Spielminute

Gelbe Karte (Wales)
Edwards
Wales

18:35 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Russland)
Pogrebnyak
für Semak
Russland

18:38 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Wales)
S. Evans
für Edwards
Wales

18:36 - 77. Spielminute

Gelbe Karte (Wales)
Ricketts
Wales

18:42 - 81. Spielminute

Tor 2:1
Pogrebnyak
Linksschuss
Vorbereitung Zyryanov
Russland

18:54 - 90. + 4 Spielminute

Spielerwechsel (Russland)
Bystrov
für Pavlyuchenko
Russland

RUS

WAL

WM-Qualifikation Europa

Pogrebnyak macht den Sack zu

Bale scheitert vom ominösen Punkt

Pogrebnyak macht den Sack zu

Mit Köpfchen: Wales' Fletcher (li.) im Duell mit dem Russen Ignashevich.

Mit Köpfchen: Wales' Fletcher (li.) im Duell mit dem Russen Ignashevich. dpa

Wales' Trainer Toshack nahm gegenüber dem 1:0-Auftaktsieg gegen Aserbaidschan nur zwei Änderungen vor: Siegtorschütze Vokes durfte für Earnshaw ran, Robinson ersetzte den verletzten Koumas.

Russlands Trainer Hiddink trat fast mit der gleichen Elf auf wie beim 0:3 im EM-Halbfinale gegen Spanien an. Lediglich Kolodin und Torbinskiy spielten für Vasiliy Berezutskiy und den Ex-Nürnberger Saenko (beide nahmen auf der Bank Platz).

Die Waliser starteten mutig auf fremdem Platz, während es Russland zunächst ruhig angehen ließ. Doch schon nach wenigen Minuten übernahmen die Hiddink-Schützlinge die Initiative und erspielten sich mit ballsicheren Staffetten schnell ein Übergewicht.

Die kampfstarke Waliser Abwehr geriet schon nach gut zehn Minuten immer stärker ins Schwimmen, Hennessey klärte glänzend, aber auch mit Glück gegen Pavlyuchenko.

Die bis dahin beste Chance hatten aber völlig überraschend die Waliser: Bale, der von Semak selbst gefoult worden war, schoss aber den fälligen Strafstoß mit links halbhoch ins linke Eck, und Akinfeev sprang ins richtige Eck, faustete den Ball zur Seite (17.). Schon gegen Aserbaidschan leistete sich Wales einen Fehlschuss vom Punkt, Koumas war an Arshayev gescheitert.

Nur fünf Minuten später entschied Schiedsrichter Skomina (Slowenien) auch auf der anderen Seite auf Foulelfmeter, erneut zurecht. Pavlyuchenko verwandelte den von Robinson an Zyryanov verursachten Strafstoß lässig und locker mit einem Lupfer unter die Latte (22.).

Russland blieb klar tonangebend, hatte viel mehr Ballbesitz und spielte immer wieder klug über die Flügel. Zhirkov auf links war stets anspielbar.Wales dagegen fand offensiv gegen die schnellen und gut organisierten Russen kein Durchkommen.

Der 2. Spieltag

Die Russen, defensiv weiter kaum gefordert, nahmen in den letzten zehn Minuten vor der Pause etwas Tempo raus. Ungenaue Abspiele häuften sich. Mit Glück und Geschick verteidigten die engagierten und kampfstarken Waliser den eigenen Strafraum.Torraumszenen waren Mangelware.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Russland im strömenden Regen von Moskau wieder konzentrierter und insgesamt handlungsschneller. Die frische Initiative wäre beinahe früh belohnt worden, doch Morgan fälschte einen tollen Schuss von Pavlyuchenko ganz knapp links am Tor vorbei ab (50.).

Die Bedingungen im Lokomitive-Stadion wurden immer schwieriger. Der Rasen war getränkt vom heftigen Regen, der Boden seifig, der Ball wurde enorm schnell.

Das Spiel plätscherte über weite Strecken höhepunktarm vor sich hin. Russland fühlte sich sicher und riss sich nicht unnötig ein Bein aus. Eine der sehr seltenen Möglichkeiten besaßen die Russen in der 66. Minute, allerdings eine hochkarätige: Anyukov flankte von rechts in den Strafraum, Gunter rutschte weg, so dass Arshavin allein auf den Ball laufen konnte. Doch der Topstar köpfte aus sieben Metern haarscharf drüber.

Völlig überraschend fiel aber nur eine Minute später der Ausgleich für Wales! Bale hebelte die russische Abwehr im Alleingang mit einem kleinen Geniestreich aus und passte von der rechten Grundlinie flach nach innen, wo Ledley aus drei Metern nur einzuschieben brauchte (67.).

Es war ein Weckruf für Russland, das die Schlagzahl wieder erhöhte. Trainer Hiddink brachte mit Saenko und Pogrebnyak frische Offensivkräfte. Die Laufbereitschaft, auch ohne Ball, nahm wieder zu, die Schwierigkeiten der Waliser Abwehr auch. Allerdings musste Torhüter Hennessey nur selten selbst eingreifen. Auch deshalb, weil das Visier der Russen nicht exakt genug eingestellt war, so zischte Kolodins Flachschuss knapp vorbei.

In der 81. Minute wurde das Engagement belohnt: Arshavin setzte sich links durch, flankte butterweich auf Zyryanov, dessen Kopfball Hennessey klasse parierte. Doch gegen den Nachschuss des eingewechselten Pogrebnyak war der Keeper machtlos. 2:1.

Die Hiddink-Elf ließ sich in den Schlussminuten das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und brachte die ersten drei Punkte auf dem Weg nach Südafrika sicher unter Dach und Fach. Wales hatte nichts mehr Entscheidendes zu bieten und dürfte sich im Nachhinein noch über den vergebenen Elfmeter geärgert haben.

Tore und Karten

1:0 Pavlyuchenko (22', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Zyryanov)

1:1 Ledley (67', Linksschuss, Bale)

2:1 Pogrebnyak (81', Linksschuss, Zyryanov)

Russland
Russland

Akinfeev - Anyukov, Kolodin, Ignashevich, Zhirkov - Semak , Semshov, Zyryanov, Torbinskiy , Arshavin - Pavlyuchenko

Wales
Wales

Hennessey - Gunter, Morgan, A. Williams , Bale - Davies, Fletcher, Robinson , Edwards - Ledley , Vokes

Schiedsrichter-Team
Damir Skomina

Damir Skomina Slowenien

Spielinfo

Stadion

Lokomotiv

Zuschauer

28.000

Am dritten Spieltag der Gruppe 4 geht es für die Russen mit einem wahren Knaller weiter. Die "Sbornaja" trifft am 11. Oktober in Dortmund auf das deutsche Team. Auf Wales wartet am selben Tag eine - zumindest auf dem Papier - leichtere Aufgabe: Die Mannen von der britischen Insel empfangen die Liechtensteiner.