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Rump ist "mega stolz" aufs Team

Eine Pokal-Hintertür bleibt

Rump ist "mega stolz" aufs Team

Drei Punkte trotz zahlreicher Widerstände: Coach Carsten Rump macht es stolz.

Drei Punkte trotz zahlreicher Widerstände: Coach Carsten Rump macht es stolz. IMAGO/Rene Traut

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Von einer Wiedergutmachung wollte Trainer Carsten Rump nach dem 2:1-Erfolg im Verfolgerduell gegen den Wuppertaler SV nicht sprechen. Schließlich ändert auch der fünfte Sieg im fünften Heimspiel in der laufenden Saison nichts daran, dass die Ostwestfalen durch die vorherige Pleite im Westfalenpokal-Achtelfinale beim Sechstligisten RSV Meinerzhagen (1:2) die große Chance auf die Titelverteidigung und damit auch auf die erneute Teilnahme am DFB-Pokal aus der Hand gegeben haben.

Das Pokal-Aus war vor allem deshalb so bitter, weil in der Runde der letzten acht Mannschaften nach einem wohl noch nie da gewesenen "Favoritensterben" jetzt kein einziger Dritt- oder Viertligist mehr im Rennen ist. "Die Pokalniederlage tat sehr weh, zumal sie bei einer besseren Chancenverwertung absolut vermeidbar war", betonte Rump.

Reaktion gegen den WSV

Umso erleichterter und "mega stolz" auf sein Team war der SVR-Trainer nach der "Super- Reaktion" gegen den WSV, zumal dabei zahlreiche Widerstände zu überwinden waren. Weder der frühe Rückstand noch der Ausfall von Jan Bach (Oberschenkelzerrung) sowie die frühzeitige verletzungsbedingte Auswechslung von Innenverteidiger Julian Wolff (Knie verdreht) konnten Rödinghausen daran hindern, einen wichtigen Dreier einzufahren, den WSV damit deutlich zu distanzieren und wieder bis auf einen Zähler an Spitzenreiter Münster heranzurücken.

Rump hofft nun, dass sich Wolffs Verletzung als nicht so gravierend herausstellt, ahnt aber nichts Gutes. "Wenn Jule den Platz verlässt, dann ist auch etwas passiert", fürchtet der Trainer. Ein längerfristiger Ausfall des Leistungsträgers würde den SVR auch deshalb hart treffen, weil mit Mirko Schuster ein weiterer erfahrener Defensivspieler nach seiner Schulter-Operation noch mindestens für vier oder fünf Wochen fehlen wird.

Übrigens: Der Traum vom DFB-Pokal ist für Rödinghausen noch nicht ganz geplatzt. Da sich in dieser Saison auch wieder der bestplatzierte westfälische Regionalligist für den bundesweiten Pokalwettbewerb qualifiziert, bleibt in diesem Fall noch eine Hintertür. Gleiches gilt allerdings auch für Meisterschaftsfavorit Münster, ebenfalls bereits aus dem Landespokal ausgeschieden.

Ralf Debat

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2:1 gegen Wuppertal: Rödinghausen siegt nach Spielunterbrechung

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