Bundesliga

Rummenigge zum FFP: "Es gibt Zeichen aus Brüssel"

Karl-Heinz Rummenigge im kicker-Interview

Rummenigge zum FFP: "Es gibt Zeichen aus Brüssel"

Sieht Verbesserungsbedarf im Financial Fairplay: Karl-Heinz Rummenigge.

Sieht Verbesserungsbedarf im Financial Fairplay: Karl-Heinz Rummenigge. imago

Frühere Versuche, dem Fußball eine eigene Kultur zu ermöglichen und Themen wie Salary Cap nach amerikanischem Sportvorbild einzuführen, hatte die Politik in Brüssel immer wieder untersagt. "Das war ein Fehler, den die europäische Politik damals gemacht hat", betont Rummenigge. "Heute gibt es Zeichen aus Brüssel, das Thema neu zu bewerten. Deshalb plädiere ich für eine gemeinsame Initiative, dann wird die Politik hier positiv dazu stehen." Diese Initiative müsse von der European Club Association (ECA), der UEFA, der FIFA und der Spielergewerkschaft FIFpro gemeinsam ausgehen.

Das Financial Fair Play sieht der 61-Jährige nicht als gescheitert an, auch wenn er zugibt, dass "man es mit konsequenteren Strafen hätte umsetzen und es darauf ankommen lassen sollen, ob ein Klub gegebenenfalls gegen die UEFA beim Europäischen Gerichtshof klagt", sagt Rummenigge.

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"Das hätten sich viele nicht getraut. Und Aleksander Ceferin (UEFA-Präsident, Anm. der Redaktion) lässt sich davon nicht beeindrucken. Er ist bereit, Financial Fair Play seriös und fair im Sinne der Statuten einzufordern."

Karlheinz Wild

 kicker Sonderheft Bundesliga 2017/18