Bundesliga

Rückschläge für Stuttgarts Pascal Stenzel - Chance für Mavropanos?

Stuttgarts Rechtsverteidiger muss gegen Leverkusen ersetzt werden

Rückschläge für Stenzel - Chance für Mavropanos?

Stuttgarts Pascal Stenzel

Muss nun zuschauen und um seinen Stammplatz kämpfen: Stuttgarts Pascal Stenzel. imago images

In der vergangenen Saison war Pascal Stenzel die Konstante im Stuttgarter Spiel. Bis auf die Kategorie Schnelligkeit konnte der Verteidiger, der als einziger Profi in allen 34 Ligaspielen auf dem Platz stand, Bestwerte aufweisen. Entsprechend war seine Festverpflichtung für 1,3 Millionen Euro vom SC Freiburg, der ihn nach Stuttgart ausgeliehen hatte, nur logisch und die erste des Sommers. Stenzel, so der Eindruck, der sich auch in der Vorbereitung aufdrängte, ist gesetzt.

Doch der Start in die Pflichtspielzeit ist mit sportlichen Rückschlägen für den Musterprofi gespickt. Im Pokal in Rostock fehlte er komplett im Kader, um bei der Geburt des ersten Kindes dabei sein zu können. Gegen Freiburg saß er 90 Minuten auf der Bank, um in Mainz zwar wieder starten zu dürfen, aber in der Schlussphase der Partie mit der Ampelkarte vom Platz zu fliegen. Die Sperre in Leverkusen wirft den Verteidiger wieder zurück. "Pascal war in der Vorbereitung dran. Er hat eine gute Rolle gespielt, aber gegen Rostock aus persönlichen Gründen gefehlt", erklärt Pellegrino Matarazzo, der sich daraufhin personell anderweitig orientierte.

Wir haben einen ziemlich breiten Kader und einen großen Konkurrenzkampf. Dann muss halt der nächste Spieler seine Stärken einbringen.

Pellegrino Matarazzo

Der Platzverweis jetzt in Mainz "ist ärgerlich", findet der Cheftrainer. "Pascal hat ein gutes Spiel gemacht." Trotzdem beklagt der 42-Jährige den Ausfall seines Rechtsverteidigers nicht. "Wir haben einen ziemlich breiten Kader und einen großen Konkurrenzkampf. Dann muss halt der nächste Spieler seine Stärken einbringen."

Chance für Mavropanos?

Womit als erstes Konstantinos Mavropanos gemeint ist, der nach seinen Adduktorenproblemen an seinem Comeback arbeitet. Genauso könnten Atakan Karazor, der nach auskuriertem Infekt und privaten Sorgen wieder voll trainiert, oder Marcin Kaminski, der nach schwacher Leistung gegen Freiburg auf der Bank saß, in die Mannschaft rücken. George Moissidis

George Moissidis

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